Weltklasse Kulturprogramm 2026 in der Ottobeurer Basilika
Hochkarätige Ensembles und Dirigenten von Weltrang treten nicht nur in den Konzerthäusern der Metropolen auf. Seit über 75 Jahren geben sich international bekannte Orchester in Ottobeuren, im Allgäuer Alpenvorland zwischen Memmingen, Kaufbeuren und Kempten, die Ehre. Größen wie Leonard Bernstein, Kent Nagano oder Herbert von Karajan waren hier bereits zu Gast.
Die spätbarocke Basilika ist das architektonische Juwel einer der größten Klosteranlagen der Welt. Ihr prachtvoll ausgestatteter Kirchenraum mit 16 Altären, drei Orgeln und einer fast 40 Meter hohen Vierungskuppel bietet einen idealen Klangraum für musikalische Meisterwerke. Nach einer fünfjährigen Renovierungspause finden 2026 auch wieder Konzerte im barocken Kaisersaal der Benediktinerabtei statt.
Drei Highlights in der Basilika
Den Reigen der Ottobeurer Konzerte eröffnet Chefdirigent Sir Simon Rattle am 21. Juni 2026 mit dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Auf dem Programm steht Edward Elgars Oratorium „The Dream of Gerontius“, das den Weg der menschlichen Seele von der Todesstunde bis in die Ewigkeit schildert. In England gehört es zu den beliebtesten Chorwerken, auf dem europäischen Kontinent ist es dagegen selten zu hören.
Im Mittelpunkt des zweiten Basilikakonzerts am 19. Juli 2026 stehen zwei Schlüsselwerke von Wolfgang Amadeus Mozart: die weltberühmte Sinfonie g-Moll und das ergreifende Requiem d-Moll. Es musizieren der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz München unter der Leitung von Hansjörg Albrecht. Auch die Aufführung von Anton Bruckners 8. Symphonie am 20. September verspricht monumentale Musik in einem imposanten Kirchenraum. Es spielt eines der größten Orchester Deutschlands, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, unter der Leitung seines Chefdirigenten Vladimir Jurowski. Weitere Informationen, Termine und Tickets gibt es unter www.ottobeuren.de. Der Vorverkauf startet am 16. März 2026.
Von Kammermusik bis Kinderkonzert
Zu den Schauplätzen der Ottobeurer Konzerte gehören außerdem der frisch renovierte Kaisersaal, der größte Repräsentationsraum des einstigen Reichsstifts, sowie das Museum für zeitgenössische Kunst. An beiden Orten treten erstklassige Kammermusikensembles und begabte Nachwuchskünstler wie die Junge Philharmonie Schwaben auf. Das musikalische Spektrum reicht von einer Operngala der Internationalen Meistersinger Akademie am 18. Juli über das Aufeinandertreffen von deutscher Volksmusik und osteuropäischer Folklore bei „Borsch4Breakfast” am 25. Juli bis zu einer musikalischen Reise für Kinder am 26. September 2026.
Quelle: Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren c/o djd deutsche journalisten dienste GmbH & Co. KG