Sachsen, Deutschland

Wandern auf den Spuren Martin Luthers in Sachsen

Pilgern auf dem Lutherweg, das ist in Kürze auch in Sachsen möglich. Das erste sächsische Teilstück von Löbnitz über Bad Düben, Dreiheide nach Torgau ist soeben eröffnet wurden. Der Lutherweg im Nordwesten Sachsens ist Teil des mitteldeutschen Lutherweges mit Strecken in Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In Bad Düben schließt der sächsische Teil an den bestehenden Lutherweg in Sachsen-Anhalt an. Der Weg wird etwa 340 Kilometer lang durch landschaftlich reizvolle Regionen in Sachsen führen und in die Kirchen und Innenstädte von 22 beteiligten Kommunen. In diesen sächsischen Dörfern und Städten haben der Reformator Martin Luther und seine Frau Katharina von Bora gelebt und gewirkt bzw. in ihnen hatte die Reformation besondere Auswirkungen.

Ein umfangreiches Projekt, vom Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland getragen sowie vom Freistaat Sachsen gefördert, nimmt damit Gestalt an. Bis 2013 soll der Wanderweg komplett ausgeschildert sein. Hintergrund: Die Lutherdekade lenkt bis 2017 die Aufmerksamkeit auf Sachsen als Stammland der Reformation. Von Torgau bis Zwickau, von Borna bis Leisnig – Martin Luther hat auch in Sachsen deutliche Spuren hinterlassen. Bedeutende Orte der Reformation sorgen besonders bei Touristen aus evangelisch geprägten Ländern für Interesse. Der Lutherweg soll wichtige historische Orte in ganz Mitteldeutschland verbinden und so für Touristen erlebbar machen.

So soll der Lutherweg in Sachsen im thüringischen Altenburg Anschluss haben an den Lutherweg Thüringen, das heißt zu wichtigen Stätten der ersten Lebensphasen des Reformators wie Eisenach mit der Wartburg oder Erfurt als Studienort Luthers. Der Lutherweg in Sachsen-Anhalt besteht seit Mitte 2008 und führt über 410 Kilometer und 34 Stationen in 20 Kommunen.

Quelle: TMGS