Sonne, Meer und sanfte Brise auf La Palma genießen
Wenn die Temperaturen auf dem spanischen Festland, in Italien oder Griechenland regelmäßig die 35-Grad-Marke überschreiten, suchen immer mehr Reisende nach Alternativen. La Palma, die grünste der Kanarischen Inseln, bietet genau das: ein angenehmes atlantisches Klima, das selbst im Hochsommer ausgeglichen bleibt, sowie ein Inselerlebnis fernab des Massentourismus.
Inselrhythmus statt Handtuchwerfen
Im Vergleich zu vielen anderen Urlaubsdestinationen bleibt der Andrang auf La Palma im Sommer überschaubar. Von Juni bis August ist hier Nebensaison. Die „Isla bonita” ist zudem keine Insel der großen Resorts. Viele Orte sind kleinteilig gewachsen und das Reiseerlebnis wird vom Alltag der Insel geprägt. Für Besucher bedeutet das: mehr Raum, weniger Lärm und ein Tagesrhythmus zwischen Bewegung und Erholung.
Es gibt schwarze Strände, Naturbecken und Lorbeerwälder
Der Atlantik prägt den Sommer auf La Palma. Entlang der Küste laden schwarze Sandstrände und kleine Badebuchten wie Puerto Paja in Puntallana zum Baden ein. Besonders beliebt sind die sogenannten Charcos – natürliche Meerwasserbecken vulkanischen Ursprungs, wie der Charco Azul in San Andrés y Sauces.
Im Inselinneren wechseln sich auf engstem Raum verschiedene Klimazonen ab: Der Norden ist geprägt von dichten Lorbeerwäldern wie dem Bosque de los Tilos mit schattigen Wegen und tiefen Schluchten. Wanderregionen wie der Nationalpark Caldera de Taburiente oder der Pico Bejenado verbinden bewaldete Täler mit vulkanischen Höhen. Vom Roque de los Muchachos, der sich auf 2.426 Metern befindet, schweift der Blick über das Wolkenmeer. Der Ort ist zugleich einer der bedeutendsten Europas für Sternbeobachtungen.
Sommer 2026 auf La Palma – die Highlights
Auch kulturell zeigt sich der Sommer vielschichtig. Den Auftakt bildet die San-Juan-Nacht am 23. Juni mit Feuern auf der ganzen Insel. Ende Juni folgen die Festlichkeiten zu Ehren des San Pedro Apóstol in Breña Alta. Im Juli stehen das Resistime Live Fest am 10. Juli und das Isla Bonita Love Festival am 30. Juli in Puerto de Tazacorte auf dem Programm, begleitet von zahlreichen Fiestas Patronales, die das kulturelle Leben vieler Orte prägen.
Über La Palma
La Palma, auch bekannt als „la isla bonita” (die schöne Insel), ist mit 88.000 Einwohnern auf 708 km² die fünftgrößte und grünste Insel des Kanarischen Archipels. Von üppigen Wäldern bis hin zu steilen Klippen, hinter denen sich Strände mit schwarzem Sand verbergen, überrascht die Insel ihre Besucher mit ökologischen Schätzen und einer außergewöhnlichen Landschaft. La Palma wurde im Jahr 2002 als erste kanarische Insel zum Biosphärenreservat erklärt.
Sie verfügt über eine Vielzahl geschützter Naturräume. Im Landesinneren befindet sich der Nationalpark Caldera de Taburiente. Die bis ins Meer reichende Lava hat eine niedrige, felsige Küste mit kleinen Buchten geschaffen, die zwischen steilen Klippen versteckt sind. Aufgrund ihrer großen Höhe im Verhältnis zu ihrer geringen Fläche gilt La Palma als eine der höchstgelegenen Inseln der Welt. Die Insel verfügt über hohe Berge wie den Roque de los Muchachos. Dank des modernen Observatoriums, das über eines der modernsten und spektakulärsten Teleskope der Welt verfügt, ist er ein weltweiter Bezugspunkt für die Astrophysik.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.visitlapalma.es/de/
Quelle: Visit La Palma c/o KLEBER GROUP