Playa De Los Cancajos auf der kanarischen Insel La Palma. - Sommer in La Palmas verborgenen Natur-Spas
Kanaren, Kanarische Inseln

Sommer in La Palmas verborgenen Natur-Spas

Der Reisetrend des Sommers heißt „Coolcation“: Skandinavien statt Mittelmeer, Fjord statt Freibad. Auf der „Isla Bonita“ gilt diese Prämisse jedoch nicht. Der wilde Atlantik, die Passatwinde, das Wolkenmeer und die grünen Lorbeerwälder, die sich zwischen Vulkanlandschaften erstrecken, sorgen selbst im Hochsommer für ein angenehm mildes Klima. Die Insel steht für eine Form des Reisens, die stark vom unmittelbaren Erleben der Natur geprägt ist: ursprünglich, angenehm ruhig und weit ab vom Massentourismus.

Die Natur-Spas der Insel sind Charcos aus vulkanischem Gestein

Sie sind prägend für die Küste La Palmas: die sogenannten Charcos – natürliche Meerwasserbecken vulkanischen Ursprungs, die direkt in die Lavaküste eingelassen sind. Das Rauschen des Atlantiks, schwarzes Basaltgestein und ruhiges Wasser machen sie zu den Natur-Spas der Insel.

Zu den bekanntesten zählt der Charco Azul in San Andrés y Sauces im Nordosten der Insel. Zwischen dunklen Felsformationen ist hier ein geschütztes Naturbecken mit türkisfarbenem Wasser entstanden, das von Bananenplantagen und der Atlantikküste eingerahmt wird. Sonnendecks und kleine Ruhebereiche fügen sich zurückhaltend in die Landschaft ein.

Hervorzuheben ist auch die Fuente Santa im Süden La Palmas. Die sagenumwobene Heilquelle bei Fuencaliente galt jahrzehntelang als verschollen und wurde im Jahr 2005 nahe der Playa de Echentive wiederentdeckt. Das Baden in dem rund 34 °C warmen Mineralwasser zählt heute zu den außergewöhnlichsten Naturerlebnissen der Insel.

Schwarze Sandstrände und versteckte Badebuchten

Die meisten Strände auf La Palma wirken eher wie ideale Naturkulissen als klassische Strände. Schwarzer Vulkansand, steile Felswände und kleine Badebuchten prägen das Bild.

Besonders eindrucksvoll zeigt sich dies an der Playa de Nogales in Puntallana: Der Strand liegt unterhalb hoher Klippen und ist nur zu Fuß erreichbar. Dunkel glitzernder Lavasand, rollende Wellen und die wilde Küste verleihen dem Ort eine filmreife Atmosphäre.

Ruhiger wirkt die kleine Bucht Charco Verde, wo die Wellen zwischen den Felsen an Dramatik verlieren. Die Playa La Zamora im Westen der Insel zählt zu den ruhigsten Orten der Küste – vor allem bei Sonnenuntergang.

Piscinas Naturales De La Fajana

Kleine Küstenorte, eigener Rhythmus

Zwischen den Badeplätzen liegen entlang der Küste immer wieder kleine Orte, in denen der Sommer spürbar langsamer verläuft. In La Salemera im Südosten der Insel treffen Fischerboote auf vulkanische Felsen und natürliche Badeplätze direkt am Meer. Ähnlich ursprünglich wirkt Puerto Paja in Puntallana, ein abgelegener Küstenabschnitt, an dem Atlantik, Lavaküste und Ruhe die Landschaft bestimmen.

Der Coolcation-Trend sucht nach Alternativen zur sommerlichen Überhitzung und überlaufenen Stränden – und übersieht dabei eine, die näher liegt, als man denkt: La Palma bietet ein Klima, das auch im Hochsommer angenehm bleibt, sowie eine Küste mit den charakteristischen Charcos, schwarzen Sandstränden und versteckten Badebuchten, die eine ganz eigene Form der Abkühlung bereithält.

Über La Palma

La Palma, auch bekannt als „la isla bonita” (die schöne Insel), ist mit ihren 88.000 Einwohnern und 708 km² Fläche die fünftgrößte und grünste Insel des Kanarischen Archipels. Von üppigen Wäldern bis hin zu steilen Klippen, hinter denen sich Strände mit schwarzem Sand verbergen, überrascht die Insel ihre Besucher mit ihren ökologischen Schätzen und ihrer außergewöhnlichen Landschaft. La Palma wurde 2002 als erste Kanarische Insel zum Biosphärenreservat erklärt. Die Insel verfügt über eine Vielzahl geschützter Naturräume und im Landesinneren befindet sich der Nationalpark Caldera de Taburiente. Die bis ins Meer reichende Lava hat eine niedrige, felsige Küste mit kleinen Buchten geschaffen, die zwischen steilen Klippen versteckt sind. Aufgrund ihrer großen Höhe im Verhältnis zu ihrer geringen Fläche gilt La Palma als eine der höchstgelegenen Inseln der Welt. Die Insel verfügt über hohe Berge wie den Roque de los Muchachos. Dank des modernen Observatoriums, das über eines der modernsten und spektakulärsten Teleskope der Welt verfügt, ist er ein weltweiter Bezugspunkt für die Astrophysik.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.visitlapalma.es/de/

Quelle: Visit La Palma c/o KLEBER GROUP