In St. Anton am Arlberg bedeutet Schlemmen eine Entdeckungsreise durch die Aromen der Alpen: Mit knisterndem Kamin, feinem Gedeck und Bergkulisse präsentiert sich die Tiroler Region als Bühne für Genussmomente – vom Weinkeller bis zur Gipfelstube. - So vielfältig is(s)t St. Anton am Arlberg
Tirol, Österreich

So vielfältig is(s)t St. Anton am Arlberg

In St. Anton am Arlberg gehört zwischen schneebedeckten Gipfeln und urigen Stuben der Genuss zur Lebensart. Vom mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Gourmetrestaurant bis zur traditionellen Tiroler Hütte spannt sich ein kulinarischer Bogen, der so vielfältig ist wie die Region selbst. Insgesamt stehen Urlaubern über 90 Gastronomiebetriebe von fein bis bodenständig zur Auswahl.

In den Weinkellern funkeln Raritäten, in den Küchen arbeiten Meister ihres Fachs und selbst auf über 2.000 Metern Höhe wird stilvoll diniert. Regelmäßig adeln namhafte Restaurantführer wie „Gault&Millau” oder „Falstaff” die Betriebe, was den Ruf von St. Anton am Arlberg als Genussdestination festigt.

A Star is Reborn: MICHELIN-Comeback am Arlberg

Erstmals seit über 15 Jahren erschien 2025 wieder ein „Guide MICHELIN” für Österreich – und Tirol erwies sich prompt als Sternemetropole. Zu den strahlenden Helden zählt das Gourmetrestaurant Tannenhof in St. Anton am Arlberg: Küchenchef Dennis Ilies und sein Team erkochten auf Anhieb zwei Sterne. Der Deutsche war zuvor Souschef im Hamburger 3-Sterne-Restaurant „The Table“ und bringt nun kosmopolitischen Esprit ins Tiroler Stanzertal. Seine Küche ist stark von exotischen Reisen, aber auch von den alpinen Jahreszeiten beeinflusst. Ilies' passendes Motto lautet: „Taste the Alps, Discover the World“. Im neuen „Gault&Millau“ 2026 trägt der Tannenhof vier Hauben.

Auch im St. Antoner Ortsteil St. Jakob glänzt seit Kurzem ein Michelin-Stern: Die Alpin Gourmet Stube im Hotel Gletscherblick wurde 2025 erstmals ausgezeichnet. Küchenchef Paul Markovics verbindet leichte, kreative Küche mit regionalen Akzenten, wofür er vom „Gault&Millau“ 2026 ebenfalls mit vier Hauben ausgezeichnet wurde.

Das Comeback der Michelin-Auszeichnungen beflügelt die Gourmetszene und verbessert ihre öffentliche Wahrnehmung: „Sterne, Hauben oder Gabeln machen die herausragenden Leistungen unserer Betriebe international sichtbar und ziehen Feinschmecker aus aller Welt an“, freut sich Mario Gerber, Tiroler Landesrat für Tourismus, Wirtschaft und Digitalisierung. Kulinarik ist damit in St. Anton am Arlberg kein Nebenschauplatz, sondern ein Reisemotiv für sich.

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Haubenvielfalt im Bergdorf – von innovativ bis authentisch

Neben Sternerestaurants findet sich im Tiroler Bergdorf eine hohe Dichte an vom „Gault&Millau“ ausgezeichneten Lokalen. Das gesamte Arlberg-Gebiet – von St. Anton am Arlberg und St. Christoph in Tirol sowie Stuben, Lech und Zürs in Vorarlberg – darf sich nach Erscheinen der neuen Ausgabe des Restaurantführers im November 2025 als die Bergregion mit der höchsten Haubendichte in Österreich bezeichnen. Dies ist ein Beleg für die Vielfalt der Küchenstile, die vom modernen Fine Dining bis zur authentischen Tiroler Traditionsküche reicht.

Alle vom „Gault&Millau“ 2026 ausgezeichneten Betriebe in St. Anton am Arlberg:

Tannenhof (4 Hauben/18 Punkte): gelegen im gleichnamigen Fünf-Sterne-Hotel mit Panoramaterrasse. Seit Jahren eine Top-Adresse im Ort, 2 Michelin-Sterne 2025.

  • „Alpin Gourmet Stube“ (4 Hauben/17 Punkte): Fine-Dining-Restaurant im Hotel „Gletscherblick“ im Ortsteil St. Jakob, 1 Michelin-Stern seit 2025.
  • „Hospiz Alm“ (3 Hauben/15,5 Punkte): von den Testern als „Legende“ geehrt, tagsüber Top-Anlaufstelle für hochqualitativen Après-Ski, abends Gourmetlokal mit starker Weinkarte.
  • - Raffl’s Eat Art im St. Antoner Hof (3 Hauben/15 Punkte): extravagante Art-Cuisine im Boutique-Hotel Raffl’s mit kunstvoll-kulinarischem Flair.
  • Die Verwallstube (3 Hauben/15 Punkte) befindet sich in der Galzig-Bergstation auf 2.085 Metern und ist eines der höchstgelegenen Haubenrestaurants Europas.
  • Ullrs Wine & Dine (2 Hauben/14,5 Punkte): Junges Gourmetlokal im gleichnamigen Hotel, in dem Alpenaromen auf nordische Elemente und japanische Nuancen treffen.
  • „Post Stub'n” im Hotel Post (2 Hauben/13 Punkte): Traditionelle österreichische Küche neu interpretiert im historischen Dorfhotel. Es war einst die erste Unterkunft in St. Anton am Arlberg.
  • OOBEN im MOOSER (1 Haube/12 Punkte): Fine-Dining-Newcomer mit Panoramaausblick und Schauküche, gehört zur MooserWirt-Familie.

Hütten-Schmankerl: Tradition mit Aussicht und Herz

So vielfältig wie die Gourmet-Adressen im Tal sind, so unverzichtbar ist auch der kulinarische Hüttenzauber: In St. Anton am Arlberg laden zahlreiche Skihütten und Almen zur Einkehr ein und servieren herzhafte Tiroler Spezialitäten, die nach einem Tag an der Bergluft doppelt so gut schmecken. Ein Klassiker ist die Sennhütte an der Talabfahrt. Tanja Senn und ihr Team stellen (fast) alles selbst her oder bauen es an: von Käsespätzle und Kaiserschmarrn über Pfifferling-Gulasch bis hin zum selbstgemachten Zirbenschnaps. Mehr als einen Abstecher wert ist auch die Wagner Hütte im Verwalltal. Sie empfängt (Winter-)Wanderer und Langläufer mit purer Hüttengemütlichkeit. Das Gasthaus liegt etwa eine Gehstunde vom Ortszentrum entfernt (oder rund 10 Minuten mit dem kostenlosen Skibus) und eignet sich zum Aufwärmen und Stärken mit einer Gulaschsuppe oder Speckknödeln.

Generell bietet St. Anton am Arlberg viele pistennahe Genusspausen, zum Beispiel das Restaurant Himmeleck am Gampen, das hochgelegene Kapall Restaurant, die sonnenverwöhnte Arlberg Thaya in St. Christoph oder Après-Ski-Klassiker wie den Mooser Wirt, das Krazy Kanguruh und das ARL ONE. Dabei genießen traditionelle Tiroler Rezepte einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig legen die Gastgeber und Wirte Wert auf Qualität und Regionalität – sehr häufig stammen Käse, Speck und Kräuter aus der eigenen Landwirtschaft oder der Region. Hier geht es zur Übersicht der Winterrestaurants am Berg.

Tradition trifft Moderne: Das Museum Restaurant in St. Anton am Arlberg steht für feinste österreichische Küche und erlesene Weine in einem außergewöhnlichen Ambiente. Es befindet sich in der historischen Villa Trier.

Von großen Flaschen und großen Geschichten

Ein Muss für Weinliebhaber ist die rustikal-elegante Hospiz Alm in St. Christoph, dem höchstgelegenen Ortsteil von St. Anton am Arlberg. Sie beherbergt einen hochmodernen Weinkeller der Superlative. Von Magnum (1,5 l) bis Primat (27 l) lagern dort mehr als 10.000 Großflaschen. Damit gilt der „Wine Dome” als einer der weltweit größten seiner Art. Kulinarisch verwöhnt die Hospiz Alm mit typischen Alpin-Delikatessen, von Fondue bis hin zu Dry-Aged-Steak.

Nur wenige Gehminuten vom Dorfzentrum von St. Anton am Arlberg entfernt, trifft Geschichte auf Gerichte. Im Museum Restaurant dinieren Gäste in den historischen Räumen der über 100 Jahre alten Villa Trier, in der sich auch das Ski- und Heimatmuseum befindet. Zwischen Anekdoten, Fotos, Filmen und Exponaten der Wintersportgeschichte werden Wiener Schnitzel, getrüffeltes Risotto, Bachforelle oder saisonale Schmankerl wie Hirschragout serviert. Im Sommer speist man im Museumsgarten unter Bäumen, während im Winter drinnen ein Kaminfeuer sowie die historischen Decken – in jedem Raum lässt sich eine andere uralte Verkleidung bestaunen – für eine urige Atmosphäre sorgen.

Genusserlebnisse in und über St. Anton am Arlberg

Ein Höhepunkt für verliebte Feinschmecker ist das exklusive Candlelight-Dinner, das jeden Donnerstagabend auf 2.085 Metern stattfindet und mit der Galzigbahn erreicht werden kann. Schon die nächtliche Auffahrt zur Verwallstube ist ein Erlebnis für sich. Oben erwartet die Gäste ein von Pianoklängen untermaltes Menü von Stefan und Manfred Fahrner und ihrem mit Hauben prämierten Team.

Wer es weniger romantisch mag, kann sich bei vielen Betrieben, die wöchentliche Fondueabende, Rodelpartien bei Flutlicht oder Livemusik mit Tiroler Kost organisieren, gemütlich bei Dunkelheit zusammenfinden. Dienstags und donnerstags lädt beispielsweise das Thony’s nach dem Nachtrodeln zu einem Hüttenschmaus ein. Und wer lieber stapft als kurvt, unternimmt eine Fackelwanderung zur Pettner Alm mit anschließendem Raclette.

Quelle: TVB St. Anton am Arlberg c/o AHM Kommunikation