Blick ins Inntal vom Patscherkofel. - Slow Vacation in der Region Innsbruck
Tirol, Österreich

Slow Vacation in der Region Innsbruck

Anstatt von einem Must-See zum nächsten zu eilen, setzen immer mehr Urlauber auf eine achtsamere Art des Reisens. Bewusstes Genießen, Regionalität und ein intensives Naturerlebnis stehen dabei im Vordergrund. Die Region Innsbruck bietet dafür die idealen Bedingungen – von der Anreise über heimische Kulinarik bis hin zu alpinen Rückzugsorten, an denen Entschleunigung ganz natürlich gelingt.

Neue Energie unter freiem Himmel

Die Natur zählt zu den wertvollsten Kraftquellen, besonders, wenn man sie mit allen Sinnen erlebt. In unmittelbarer Nähe von Innsbruck ist das Waldmoor Tantegert etwa ein solcher Ort. Von der Stadt aus erreicht man das Biotop zu Fuß oder mit der sogenannten Waldbahn. Vor Ort finden sich Sitzbänke zum Verweilen, ein keltischer Baumkreis und Stege, die durch das Moor führen. Wer möchte, wandert durch Wald und Wiesen weiter zum idyllisch gelegenen Lanser See und belohnt sich dort mit einem erfrischenden Bad.

Wer seinen Körper hingegen sanft stärken möchte, findet auf dem Rangger Köpfl oder am Patscherkofel – beides per Bergbahn erreichbar – hervorragende Möglichkeiten. Yoga- und Pilateseinheiten inmitten der Bergwelt geben Raum zum Durchatmen, zur Regeneration und für achtsame Bewegung.

Genuss mit gutem Gewissen

Beim langsamen Reisen entdeckt man nicht nur mehr, sondern erlebt auch alles viel intensiver. Kulinarische Begegnungen eignen sich besonders gut, um das Tempo zu drosseln und den Moment bewusst wahrzunehmen. Bei einer gemütlichen Radtour auf dem Genussradweg am Mieminger Plateau laden zahlreiche Hofläden dazu ein, sich mit lokal produzierten Köstlichkeiten einzudecken. Wer noch mehr Zeit mitbringt, kehrt im Wirtshaus des Hotels Der Stern ein, das sich in unmittelbarer Nähe befindet.

Dort darf man sich auf Kochkunst freuen, die auf regionale Zutaten setzt und bei der Zubereitung alles verarbeitet, was der hauseigene Gemüse- und Obstgarten hergibt. Auch zum Übernachten ist das Hotel die richtige Adresse für Gäste, die Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen unserer Umwelt legen. Das Öko-Hallenbad wird nämlich zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie beheizt und wer öffentlich anreist, spart am Ende bei der Rechnung für den Aufenthalt.

Gratis Urlaubskatalog bestellen – Inspiration für Ihre nächste Auszeit!

Zur Ruhe kommen

Im Sellraintal und seinen Seitentälern fällt es leicht, den schnelllebigen Alltag hinter sich zu lassen, denn die Berglandschaft führt beinahe wie von selbst dazu, einen Gang herunterzuschalten. Besonders gut gelingt dies beim langsamen Gehen, etwa auf dem Besinnungsweg in Gries. Die Wanderung führt an alten Bauernhöfen und Aussichtspunkten entlang zur gotischen Wallfahrtskirche St. Quirin.

Geübten Bergwanderer:innen, die tief in die alpine Landschaft eintauchen möchten, sei die Sellrainer Hüttenrunde ans Herz gelegt. Fernab von jeglicher Hektik, unterwegs auf steilen Pfaden, kommt man an duftenden Latschenwäldern vorbei und wird von den archaisch anmutenden Gipfeln im Hintergrund begleitet. Nach mehreren Nächten in rustikalen Berghütten sehnt man sich vielleicht wieder nach mehr Komfort. Im Tal angekommen, findet man eine Reihe von gemütlichen Unterkünften wie den Bastlshof oder den Lexhof.

Bewusst unterwegs

Nachhaltigeres Reisen beginnt bereits bei der Anfahrt. Dank attraktiver Bahnangebote wie dem Nightjet aus Amsterdam oder Hamburg und mehr als zehn täglichen Direktverbindungen im Fernverkehr erreicht man Innsbruck auch aus der Ferne entspannt ohne Flugzeug und Auto. Wenn man sich die Welcome Card vorab aufs Smartphone lädt, kann man zudem vom Bahnhof kostenlos zur vorab gebuchten Unterkunft weiterreisen und sie während des gesamten Aufenthalts als Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel der Region sowie die Wanderbusse nutzen. In Innsbruck kommt man aber auch zu Fuß gut voran – nicht umsonst gilt die Stadt als Stadt der kurzen Wege.

Die sogenannten „Walks to Explore” sind eine hervorragende Möglichkeit, Tirols Landeshauptstadt im Spazierschritt zu erkunden. Ein Beispiel ist der „Walk durch das authentische Innsbruck”: Anstatt zu den typischen Sehenswürdigkeiten führt dieser zu den versteckten Ecken der ehemals als „Anpruggen” bezeichneten Stadtviertel Mariahilf, Hötting und St. Nikolaus. Möchte man zwischendurch eine Pause einlegen, kann man diese im „haepinest” in St. Nikolaus machen. Das Café setzt auf handgemachte vegane und vegetarische Leckerbissen, serviert feinsten Third-Wave-Kaffee sowie ungefilterte und natürlich produzierte Weine.

Über die Region Innsbruck

Die Region Innsbruck ist eine einzigartige Symbiose von pulsierendem urbanem Raum und faszinierender alpiner Bergwelt. Sie erstreckt sich von der Tiroler Landeshauptstadt über 40 Orte in ihrer Umgebung und umfasst insgesamt sechs Erlebnisregionen: Innsbruck, Inntal-Telfs, Kühtai-Sellraintal, Mieminger Plateau, Region Patscherkofel und Westliches Mittelgebirge. Vielfältiges Stadtflair und Sightseeing sind hier stets nur einen Atemzug von sportlichen Abenteuern und dem nächsten Gipfelsieg entfernt. Den Schlüssel zu dieser Vielfalt stellt die kostenlose Gästekarte Welcome Card dar, die zahlreiche Erlebnisse und die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel beinhaltet. Innsbruck Tourismus ist die offizielle Destinationsmanagementorganisation der Region. Die rund 100 Mitarbeiter:innen und elf Tourismusinformationen des Verbands bereiten unvergessliche Urlaubserinnerungen im Einklang mit Mensch und Natur.

Quelle: Innsbruck Tourismus c/o Wilde & Partner Communications Vienna GmbH