Spiaggia di Cattolica – Traditionsreiche Strandbäder an der kilometerlangen Promenade. - Saisonauftakt 2026 in der Emilia-Romagna: Ab an die Adriaküste
Emilia-Romagna, Italien

Saisonauftakt 2026 in der Emilia-Romagna: Ab an die Adriaküste

Die Emilia-Romagna ist eine Region mit zahlreichen Reiseversprechen. Zwischen Adria, Apennin, Kunststädten und Food Valley verdichtet sich alles, was Italien für Reisende so attraktiv macht: kurze Wege, ein umfassendes kulturelles Angebot, eine traditionsreiche Kulinarik und lebendige Ortschaften.

Wer die Region bereist, kann morgens durch UNESCO-Stätten spazieren, mittags handgemachte Pasta verkosten, nachmittags mit dem Fahrrad durch Naturparks fahren und abends ein Festival am Meer erleben. Genau diese Spannbreite macht die Emilia-Romagna aus. Sie ist ein inklusives Ziel für junge Entdecker, aktive Best Ager, Genussreisende und Familien gleichermaßen – mit einem unvergleichlichen Facettenreichtum.

Strand der unbegrenzten Möglichkeiten

Die 110 Kilometer feinster Sandstrand sind wohl das schlagendste Argument der Adriaküste der Emilia-Romagna für alle Badeurlauber: Zwölf Küstengemeinden – von Lidi di Comacchio über Ravenna (italienische „Hauptstadt des Meeres” 2026) bis nach Cattolica – bieten für jeden Geschmack ein passendes Highlight. Die Badesaison läuft bis zum 2. November und lädt neben dem Schwimmen auch zu anderen sportlichen Aktivitäten ein.

Beachtennis und -volleyball können ebenso ausprobiert werden wie Wingfoiling, Yoga, Qigong oder auch Hyrox. Auch Barrierefreiheit und Inklusion werden immer umfassender umgesetzt: In Gatteo a Mare gibt es beispielsweise spezielle Tauchkurse und in Rimini werden Gäste mit unterschiedlichen Bedürfnissen im „Spiaggia libera tutti” herzlich willkommen geheißen.

Die Emilia-Romagna investiert zudem konsequent in eine nachhaltige Entwicklung der Küstenregion. Zwischen den Lidi di Comacchio und Cattolica verwandeln zehn neu gestaltete Strandpromenaden die Adriaküste in ein „Wohnzimmer mit Meerblick“ – mit Rad- und Fußwegen, großzügigen Grünflächen, barrierefreien Zugängen und modernen Mobilitätskonzepten.

Die hohe Qualität der Küste wird durch elf Blaue Flaggen für Wasserqualität und Umweltmanagement sowie zehn Grüne Flaggen für Familienfreundlichkeit unterstrichen. Breite Sandstrände, seichte Gewässer, gut ausgestattete Badeanstalten und ein engmaschiger Rettungsdienst schaffen ideale Bedingungen für einen sicheren und entspannten Urlaub am Meer.

Burg Rocca Manfrediana, Brisighella.

UNESCO Weltkulturerbe trifft höfische Renaissance

Wer das Hinterland erkundet, entdeckt eine Region voller stiller Dramaturgie. Mittelalterliche Orte wie Santarcangelo di Romagna, Bertinoro, Longiano oder Brisighella erzählen von Burgen, Handwerk und wunderschönen Panoramen. Festungen wie Montefiore Conca und San Leo, die zwischen Apennin und Adria liegen, bieten eine malerische Kulisse. Im Norden öffnen die Delizie Estensi bei Ferrara die Türen zur höfischen Renaissance, während der Po-Delta-Park bei Boot- und Radtouren erkundet werden kann. Die Pinienwälder von Ravenna und der Nationalpark Foreste Casentinesi spiegeln die landschaftliche Vielfalt der Region wider.

Ein besonderes Reisehighlight ist, dass sich viele dieser Ziele unkompliziert und günstig mit „A Spass“ erreichen lassen. Bei diesem neuen Ausflugsprojekt in Kooperation mit Start Romagna geht es per Bus zu 40 Orten im Hinterland: von Dorf zu Dorf, von Aussicht zu Osteria, von Naturraum zu Kulturdenkmal.

Bühne europäischer Kulturgeschichte

In der Emilia-Romagna liegen die Kunststädte so dicht beieinander wie nirgendwo sonst. Ferrara begeistert mit Renaissancepalästen, Ravenna fasziniert mit Mosaiken, die zu den eindrucksvollsten UNESCO-Stätten Italiens zählen. Forlì überrascht mit beeindruckenden Ausstellungen im Museumskomplex San Domenico und Cesena mit der Biblioteca Malatestiana, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt und ein Meilenstein humanistischer Bildung ist.

Rimini wiederum zeigt in seiner Altstadt eine Seite, die noch weitestgehend unbekannt ist: Hier verbinden sich römische Spuren, Renaissancekunst, das Erbe Fellinis und neue Kulturorte zu einer Verbindung von Antike und Gegenwart in urbaner Umgebung.

Genießen á la nonna

Die Region ist eine Einladung, die Jahreszeiten am Tisch zu erleben. In der Emilia-Romagna beginnt Genuss oft ganz schlicht mit einer warmen, frisch gebackenen Piadina, die mit Käse, Kräutern oder Schinken gefüllt ist. An der Adriaküste stehen Fischgerichte im Vordergrund, wie die Rustida alla romagnola, bei der Blaufisch direkt vom Grill auf den Teller kommt.

Auch im Hinterland hat die Küche Tradition: Cappelletti und Passatelli zeugen von Familienrezepten, Sonntagsessen und jener Portion Herzlichkeit, die italienische Pasta zur Kulturform macht. Dazu kommen Weine mit klarer regionaler Signatur: der rote Klassiker Sangiovese, der charaktervolle Weißwein Albana und die Rebola aus Rimini als Trendentdeckung für eine neue Genussgeneration.

Der Reiz liegt in der Spannbreite: Die Emilia-Romagna serviert keine austauschbare italienische Küche, sondern eine kulinarische Landschaft – bodenständig, saisonal und überraschend modern.

Kultur & Events inklusive klimafreundlicher Anreise

Vor Ort wartet ein dicht gedrängter Eventkalender mit Veranstaltungen wie der „Notte Rosa” an der Küste, der „Notte Celeste” in den Thermenorten, dem „Italian Global Series Festival” in Rimini und Riccione, dem „Ferrara Buskers Festival” und dem „Italian Bike Festival” in Misano. Mit dem DB/ÖBB-Railjet 83 geht es täglich in rund acht Stunden direkt von München über Bologna und Cesena nach Rimini, Riccione und Cattolica.

Auch aus der Schweiz ist die Adria bequem erreichbar. Der SBB-Eurocity in Kooperation mit Trenitalia fährt bis zum 4. September täglich direkt von Zürich aus in rund acht Stunden. Bis zum 20. September ergänzt ein Door-to-Door-Shuttle die Anreise nach Cervia, Milano Marittima, Cesenatico und Gatteo a Mare ab Bahnhof Cesena. So unkompliziert, bequem und umweltfreundlich war Reisen noch nie.

Quelle: Region Emilia-Romagna Tourismus- und Handelsrat c/o Wilde PR