Roter Hahn: Südtirols Hof- und Buschenschänke im neuen Feinschmecker
Wenn in den Hof- und Buschenschänken von „Roter Hahn” Speck, Käse oder Wein serviert werden, stammen diese oft aus unmittelbarer Nähe. Denn Regionalität und Saisonalität gehören auf Südtirols Bauernhöfen seit Generationen zum Alltag. Für das Qualitätssiegel „Roter Hahn“ müssen mehr als 80 Prozent der verwendeten Zutaten vom eigenen Hof oder aus landwirtschaftlichen Betrieben der unmittelbaren Umgebung stammen. Auch bei der Verarbeitung setzen die Gastgeber auf überlieferte Südtiroler Rezepte und traditionelle Handwerkskunst.
Diese Philosophie des authentischen Genusses steht im Mittelpunkt der neuen Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker 2026/27“. Auf rund 60 Seiten werden darin 19 Genussadressen in ganz Südtirol präsentiert. Alle vorgestellten Hof- und Buschenschänken erfüllen die strengen Qualitätskriterien von „Roter Hahn“. Interessierte können die Broschüre kostenlos unter www.roterhahn.it herunterladen oder online bestellen.
Wie der Buschen zum Namensgeber wurde
Ein Strauß aus heimischen Pflanzen, der sogenannte „Buschen“, wies einst den Weg zu den Buschenschänken und gab ihnen ihren Namen. Traditionell wird er im Herbst, zu Beginn der Törggele-Saison, über dem Hauseingang aufgehängt. Die Anfänge dieser bäuerlichen Schankkultur reichen bis ins späte Mittelalter zurück. Damals erhielten die Bauern das Recht, einen Teil ihrer Trauben selbst einzukellern. Im Gegensatz zu Gasthöfen waren Buschenschänken meist nur saisonal geöffnet und folgten dem Rhythmus des bäuerlichen Lebens. Nach einem Rückgang dieser traditionellen Schankbetriebe erlebte die Kultur im Zuge des aufkommenden Tourismus und der Wiederbelebung des Törggelens in den 1960er- und 1970er-Jahren eine neue Blüte.
Heute stehen die Hof- und Buschenschänken in Südtirol für regionale Produkte aus eigener Landwirtschaft, hausgemachte Spezialitäten und den direkten Austausch zwischen Erzeugern und Gästen. Während Buschenschänken ausschließlich selbst gekelterter Wein aus eigenen Reben ausgeschenkt werden darf, dürfen Hofschänken Weine aus ganz Südtirol anbieten, müssen dafür aber Fleisch von den eigenen Tieren servieren. Beide verbindet der Anspruch von „Roter Hahn“: traditionelle Rezepte, bäuerliche Herkunft und authentischer Genuss.
Über „Roter Hahn“.
Unter dem Qualitätssiegel „Roter Hahn” vereint der Südtiroler Bauernbund 1 700 authentisch geführte Höfe in allen Teilen des Landes. Mit den vier Produktlinien „Urlaub auf dem Bauernhof“ (gleichnamiger Katalog), „Qualitätsprodukte vom Bauern“, „Bäuerlicher Feinschmecker“ und „Bäuerliches Handwerk“ (gleichnamige Broschüren) sowie der neuen Kochschule als fünfte Säule der Marke weisen die Südtiroler den Weg für den Reisetrend der Zukunft. „Roter Hahn“ steht für Qualität und ein unverfälschtes Reiseerlebnis. Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol – Brauchtum, Natur und Leben hautnah erleben.
Quelle: Roter Hahn c/o AHM Kommunikation