Sie ist süßer als andere Ananassorten, reift langsamer und gilt auf Antigua als Nationalfrucht und Symbol der Insel: die Black Pineapple. - Reisetipp: Die Schwarze Ananas von Antigua
Antigua und Barbuda

Reisetipp: Die Schwarze Ananas von Antigua

Sie ist süßer als andere Ananassorten, reift langsamer und gilt auf Antigua als Nationalfrucht und Symbol der Insel: die Black Pineapple. In Europa ist sie hingegen praktisch unbekannt. Das liegt jedoch nicht daran, dass sie übersehen wurde, sondern daran, dass sie bewusst nicht exportiert wird. Wer sie probieren möchte, muss nach Antigua reisen.

Seit Generationen wird die schwarze Ananas dort angebaut. Ihr hoher Zuckergehalt und ihre begrenzte Haltbarkeit machen sie für lange Transportwege ungeeignet. Stattdessen wird sie frisch verkauft. Morgens liegt sie auf dem Markt von St. John’s, der Hauptstadt, zwischen anderem Obst, ohne Etikett oder Herkunftsschild. Wer nachfragt, bekommt keine Geschichte erzählt. „Die ist von hier.“ Mehr Erklärung braucht es nicht. Die Schwarze Ananas steht für kurze Wege und für eine Küche, die sich daran orientiert, was gerade wächst. Denn „Farm-to-Table“ ist auf Antigua weniger eine Haltung als eine Praxis, die überall sichtbar wird, wo Produzenten, Händler und Köche einander kennen und Produkte nicht weiter reisen müssen als nötig.

Dass ausgerechnet die Frucht Namensgeberin eines Tourismuspreises ist, passt zu diesem Selbstverständnis. Anfang Dezember wurden zum zweiten Mal die „Black Pineapple Awards“ vergeben, mit denen Antigua und Barbuda ihre internationalen touristischen Partner ehren. Der Name ist dabei mehr als eine freundliche Pointe: Ausgezeichnet werden Engagement, Verlässlichkeit und langfristige Verbundenheit – Qualitäten, die auch die Schwarze Ananas auszeichnen, gerade weil sie nicht überall verfügbar ist.

Für Reisende ist sie ein echtes Ortserlebnis. Man begegnet ihr auf der Farm, dem Markt und auf dem Teller. Ihr Reiz liegt darin, dass sie nicht mitgenommen werden kann, sondern dort bleibt, wo sie wächst.

Weitere Informationen finden Sie unter www.visitantiguabarbuda.com.

Black Pinapple zum Verkauf.

Über Antigua und Barbuda

Der Inselstaat Antigua und Barbuda liegt im Karibischen Meer und gilt mit seinen Inseln als ganz besonderes Urlaubsparadies. Er bietet seinen Gästen das ganze Jahr über angenehme Temperaturen, einzigartige Erlebnisse, eine spannende Vergangenheit, ein schillerndes Kulturleben, atemberaubende Ausflüge, preisgekrönte Ferienanlagen, eine exquisite Küche sowie sage und schreibe 365 herrliche Badestrände mit feinem weißem und pinkfarbenem Sand – einen Strand für jeden Tag im Jahr.

Mit einer Fläche von rund 280 Quadratkilometern ist Antigua die größte der englischsprachigen „Inseln über dem Winde“. Die Insel blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Sie ist auch bekannt für ihre spektakuläre Landschaft und eine ganze Reihe populärer Aussichtspunkte. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist Nelson’s Dockyard. Dabei handelt es sich um die letzte verbliebene georgianische Festungsanlage, die inzwischen zum UNESCO-Welterbe gehört.

Zu dem vielfältigen Veranstaltungsprogramm auf der Insel zählen die renommierte „Antigua Sailing Week”, die „Antigua Classic Yacht Regatta” und der alljährliche „Antigua Carnival”, der auch als größtes Sommerfestival der Karibik bezeichnet wird. Barbuda ist der Name von Antiguas kleinerer Schwesterinsel. Das rund 43 Kilometer nordöstlich von Antigua gelegene Eiland gilt als populärer Rückzugsort für Stars und Sternchen und ist per Flugzeug innerhalb einer Viertelstunde zu erreichen. Berühmt ist Barbuda für seinen 18 Kilometer langen, nahezu unberührten pinkfarbenen Sandstrand. Auf der Insel befindet sich zudem das größte Schutzgebiet für Fregattvögel der westlichen Hemisphäre.

Quelle: Antigua & Barbuda Tourism Authority c/o SO Network GmbH