Der Innsbrucker Marktplatz wird zum Musikplatz Festival. - Region Innsbruck: Altstadt und Alpen in 30 Minuten
Tirol, Österreich

Region Innsbruck: Altstadt und Alpen in 30 Minuten

Am Vormittag durch den historischen Ortskern flanieren und wenig später auf über 2.000 Metern Höhe über den Dächern der Stadt stehen. In der Region Innsbruck gelingt der Wechsel von urbanem Leben zu hochalpiner Bergwelt in weniger als einer halben Stunde. Bummeln und Cityvibes liegen weniger als 30 Minuten von Wandern und Bergfeeling entfernt.

Die Nordkettenbahnen bringen Besucherinnen und Besucher in drei Etappen aus dem Zentrum auf den Berg. Der Ausgangspunkt liegt zentral nahe dem Goldenen Dachl. Nach einer achtminütigen Bahnfahrt auf die Hungerburg führen nur wenige Schritte zur Weiterreise mit der Seilbahn auf die 1.905 Meter hoch gelegene Seegrube. Die abschließende Fahrt mit der Hafelekarbahn dauert ebenfalls nur wenige Minuten.

Insgesamt benötigen Gäste also eine knappe halbe Stunde, um vom Stadtzentrum zum „Top of Innsbruck“ zu gelangen. Kaum eine andere europäische Stadt ermöglicht den Sprung aus dem Zentrum in hochalpines Gelände so schnell und komfortabel.

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Die Bergstation Hafelekar, auch „Top of Innsbruck“ genannt, ist der wohl spektakulärste Aussichtspunkt Innsbrucks und bildet das Tor zum hochalpinen Naturpark Karwendel. Auf über 2.000 Metern reicht der Ausblick weit in alle Richtungen: das Inntal auf der einen und das Karwendel mit seinen majestätischen Gipfeln auf der anderen Seite. Es handelt sich dabei um den größten Naturpark in Österreich und die Heimat zahlreicher Wildtiere wie Steinadler, Steinböcke oder Murmeltiere. Gerade der unmittelbare Kontrast zwischen der Stadt und der ursprünglichen Bergwelt macht das Hafelekar zu einem der eindrucksvollsten Aussichtspunkte der Region.

Leichte Wanderung: Ein verschwundenes Meer in den Bergen

Direkt an der Bergstation beginnt ein geologischer Lehrpfad mit fünf Stationen. Der gut begehbare Geo-Trail dauert rund eine halbe Stunde und erzählt eine überraschende Geschichte: Wo heute Gipfel aufragen, erstreckten sich einst Lagunen und Korallenriffe. Durch tektonische Bewegungen falteten sich über Millionen von Jahren mächtige Kalkschichten auf. So entstanden die vier Hauptketten des Karwendels, darunter die Nordkette. Abermillionen Muschelschalen und andere kalkhaltige Ablagerungen formten den charakteristischen Wettersteinkalk und Dolomit. Der Pfad macht diese Entwicklung anschaulich sichtbar und verwandelt eine kurze Wanderung in eine Reise durch die Erdgeschichte.

Blick auf Innsbruck.

Wanderung für Geübte: Hoch über Innsbruck auf dem Goetheweg

Für geübte Wanderinnen und Wanderer startet am Hafelekar eine spektakuläre Höhenwanderung: Der Goetheweg verläuft zunächst relativ eben unterhalb der Hafelekarspitze, der Gleirschspitze und der Mandlspitze. Nach dem Anstieg zur Mandlscharte führt der Weg in Serpentinen hinunter zur Pfeishütte. Die von Mitte Juni bis Mitte Oktober geöffnete Hütte bietet Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Für den Hin- und Rückweg sollten Wanderer insgesamt etwa fünf Stunden Gehzeit einplanen und eine den Höhenverhältnissen entsprechende Ausrüstung sowie gute Kondition und Trittsicherheit mitbringen.

Tiroler Küche mit Weitblick

Wer das Panorama lieber bei einer Einkehr genießt, findet in der Bergstation das ganzjährig geöffnete Restaurant „Top of Innsbruck“. Die denkmalgeschützte Gaststube wurde Anfang 2023 behutsam renoviert und restauriert. Auf 2.256 Metern kommen Tiroler Schmankerl, verschiedene Strudel und andere herzhafte Gerichte auf den Tisch. Dazu gibt es einen Ausblick, der den besonderen Reiz Innsbrucks auf den Punkt bringt: unten die Stadt, darüber die Gipfel – und dazwischen weniger als eine halbe Stunde Fahrzeit.

Quelle: Innsbruck Tourismus c/o Wilde & Partner Communications Vienna GmbH