Radeln auf der Allgäuer Käsestraße
Die Allgäuer Käsestraße lässt sich nicht nur mit dem Pkw erobern. Vier genussvolle Rundtouren laden im Sommer zum Radfahren und Schlemmen im Westallgäu ein. Wer im Juli in die Pedale tritt, kann zusätzlich Stempel sammeln und einen der Preise gewinnen.
Die Allgäuer Käsestraße führt mitten durchs Westallgäu. Sennereien, Schnapsbrennereien, Brauereien und Gasthöfe laden zum Besuch ein. Das 165 Kilometer lange Wegenetz für Radfahrer zieht sich von Isny, Wangen und Lindau bis Scheidegg, Lindenberg, Stiefenhofen und Weiler-Simmerberg durch eine „leise“ Natur. Es ist nicht hoch und bergig, sondern hügelig und lebhaft mit Wiesen und Wäldern – und zudem aussichtsreich: Es geht auf bis zu 800 und 900 Meter in die Höhe. Zum Erkunden der Käseregion, die für ihren naturbelassenen Heumilchkäse bekannt ist, kann man sich auf vier abwechslungsreichen Radrunden zwischen 26 und 80 Kilometern Länge begeben.
Der Juli ist dieses Jahr der Radlmonat auf der Allgäuer Käsestraße. Unterwegs können auf den Höfen und in den Betrieben feine regionale Schmankerl probiert werden, oft stehen Verköstigungen auf dem Programm. Wer sich den Besuch stempeln lässt, hat die Chance auf einen attraktiven Gewinn – von Käsepaketen bis hin zu einem Hotelaufenthalt. Zur Teilnahme sind nur drei Stempel notwendig.
Vier Radrunden: Vom Blütenkäse bis zum großen Käseglück
Durch das blütenreiche und sonnige Westallgäu führt beispielsweise die BlütenKäse-Runde. Die 26 Kilometer lange Tour mit 265 Höhenmetern startet in Weiler-Simmerberg und führt nach Riedhirsch, Lindenberg und Scheidegg. Unterwegs laden Gasthöfe und ein Käse- und Weinkeller ebenso zum Besuch ein wie die Sennerei in Bremenried oder die Postbrauerei Weiler. Die gemütliche Bergkäse-Runde mit 30 Kilometern startet und endet im Kräuterdorf Stiefenhofen.
Mit dem E-Bike kann man den Anstieg bis Steibis in die Rundfahrt einbeziehen. Die 30 Kilometer lange Heumilch-Runde führt entlang üppig blühender Wiesen und Weiden, auf denen viel Braunvieh grast. Die längste Rundtour, die sich für E-Biker eignet, ist die 81 Kilometer lange „Große KäseGlück-Runde” zwischen Alpen und Bodensee. Sie führt durch historische Städte wie Wangen und durch kleine Dörfer zu Heumilchsennereien, zur Meckatzer Brauerei und zu traditionellen Bauernhöfen.
Die Westallgäuer Sennereien produzieren verschiedene Käsesorten aus Heumilch von „glücklichen” Kühen. Die Milch stammt durchweg von den rund 2.500 Kühen, die im Sommer auf den Wiesen grasen und im Winter Heu zum Fressen bekommen. So bildete sich der Name Heumilchkäse heraus. Die Herstellung ist die ursprünglichste Form der Milchgewinnung. Die silofreie Milch wird im traditionellen Kupferkessel erhitzt. Im Westallgäu werden nahezu 100 verschiedene Käsesorten handwerklich hergestellt. Die Sennereien haben meist täglich geöffnet, auch an Sonn- und Feiertagen.
Wer sich den Besuch auf der Radrunde stempeln lässt, reicht nach der Fahrt die gestempelte Karte in einer der Tourist-Infos ein und nimmt am Gewinnspiel mit vielen attraktiven Preisen teil. Ausführliches Infomaterial und digitales Kartenmaterial gibt es auf www.westallgaeu.de unter „Rad”.
Zum Westallgäu gehören die dreizehn Ferienorte Grünenbach, Maierhöfen, Röthenbach, Gestratz, Weiler-Simmerberg, Oberreute, Stiefenhofen, Heimenkirch, Opfenbach, Hergatz, Hergensweiler, Scheidegg und das städtische Zentrum Lindenberg. Im Westallgäuer Heimatmuseum in Weiler tauchen Besucherinnen und Besucher in die Kunst und Kultur der Region ein. Das Deutsche Hutmuseum in Lindenberg widmet sich 300 Jahren Hutmode und der Entstehung der Hutproduktion im Westallgäu. Seen und Freibäder, Sennereien und Brauereien, der Baumwipfelpfad in Scheidegg sowie Wanderwege wie die „Westallgäuer Wasserwege” oder die neuen Premiumwege „Aussichtsreich” bieten der ganzen Familie Urlaubsvielfalt.
Quelle: Westallgäu Tourismus e.V. c/o Heiss Public Relations