Den Gästen der Grupotel Hotels & Resorts offenbart sich bei einem Besuch der kunstvoll angelegten Gärten und Parks Mallorcas abwechslungsreiche Flora und Fauna. - Fünf grüne Oasen auf Mallorca
Mallorca, Balearen

Fünf grüne Oasen auf Mallorca

Es grünt, blüht, duftet, summt und zwitschert – im Frühjahr verwandeln sich Mallorcas Gärten und Parks in üppige Oasen. Jeder Ort hat dabei seine Besonderheiten: Besucher wandeln mal zwischen mediterranen, mal zwischen exotischen Pflanzen. Sie begegnen Vögeln, Reptilien sowie Wassertieren. Und inmitten der Natur entdecken sie sogar kunstvolle Skulpturen oder historische Schätze. Anschließend finden sie Entspannung in den Häusern der Grupotel Hotels & Resorts mit Pools, Wellnessbereichen und in Strandnähe.

Historisch: Die Gärten von Alfabia

In der Parkanlage des historischen Landguts Alfabia am Fuße des Tramuntana-Gebirges verbinden sich arabische Gartenkunst und mediterranes Flair zu einer immergrünen Oase. Das von den Mauren im 12. Jahrhundert angelegte Bewässerungssystem versorgt die üppige Vegetation bis heute. Dabei vermischen sich das Plätschern der Bäche und das Sprudeln der Wasserspiele mit dem Zwitschern der Vögel.

Auf den kleinen Teichen schwimmen Seerosen. Besucher spazieren unter schattenspendenden Palmen und Platanen, über majestätische Steintreppen und vorbei an blühenden Exoten. Wer mag, genießt an der Bar im Garten frisch gepressten Orangensaft. Ein Blick ins Innere des antiken Herrenhauses lohnt sich ebenfalls, denn aufgrund mehrerer Renovierungen spiegelt sich dort die Architekturgeschichte der letzten Jahrhunderte wider.

Preis: 10 €, Kinder unter zwölf Jahren haben freien Eintritt. Geöffnet ist die Anlage vom 14. Februar bis zum 31. Oktober täglich von 9.30 bis 18.30 Uhr.

Stachelig: Botanicactus

Mit 150.000 Quadratmetern Fläche ist der Botanicactus im Süden Mallorcas der größte botanische Garten Europas. Er vereint gut 1.600 Pflanzenarten mit 15.000 Exemplaren aus aller Welt. Naturliebhabern eröffnen sich dort die Besonderheiten von drei verschiedenen Vegetationszonen. Im mediterranen Garten wachsen typisch mallorquinische Pflanzen wie Oliven- und Granatapfelbäume, Pinien und Zypressen.

Der tropische Bereich erinnert mit einem künstlich angelegten See, an dem Wasserpflanzen ranken und Bambus das Ufer umwuchert, an einen Dschungel. Zwischen Palmen setzen Hibiskus, Florettseidenbäume und Strelitzien bunte Akzente. Als Höhepunkt des Parks gilt das Wüstenareal mit seinen über 10.000 Kakteen und anderen Sukkulenten – von kleinen kugelförmigen Exemplaren bis hin zu meterhohen Säulen.

Der Eintritt beträgt 10 €, der Park ist täglich von 10:30 bis 16:30 Uhr geöffnet.

Kunstvoll: Sa Bassa Blanca

Die von den Künstlern Yannick und Ben Jakober gegründete Stiftung Sa Bassa Blanca liegt inmitten eines Naturschutzgebiets im Norden Mallorcas. Neben dem Museumsgebäude erstreckt sich ein Olivenhain mit 22 jahrhundertealten Exemplaren unterschiedlicher Sorten. Im Skulpturenpark erwarten Inselurlauber zwischen Büschen und Bäumen sowie auf Wiesen meterhohe Tierfiguren aus Granit.

Dabei ließ sich das Künstlerpaar von archäologischen Vorbildern aus Museen weltweit inspirieren. Als bekanntestes Werk gilt ein Hund, der einer japanischen Grabfigur aus dem 6. Jahrhundert nachempfunden ist.

Tickets für den Außenbereich kosten 7 € pro Person bzw. ermäßigt 5 € (für Personen zwischen 7 und 21 Jahren). Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison. Weitere Informationen finden Sie unter www.msbb.org.

Das Feuchtgebiet S'Albufera im Norden Mallorcas bietet im Laufe des Jahres rund 300 Vogelarten ein Zuhause, vom Fischreiher bis zum Flamingo.

Tierreich: Naturpark S'Albufera

Überall hört man es zwitschern, quaken, plätschern und rascheln: Der Naturpark S’Albufera beherbergt die größte Artenvielfalt der Balearen – in der Luft, zu Wasser und zu Land. Das Feuchtgebiet im Norden Mallorcas bietet im Laufe des Jahres rund 300 Vogelarten ein Zuhause, vom Fischreiher bis zum Flamingo. In den Teichen tummeln sich Schildkröten, Aale und Meeräschen.

Dank des unterschiedlichen Salzgehalts im Boden gedeihen dort zudem rund 400 Pflanzenarten, darunter die bunte Sumpforchidee. Vier Wanderrouten mit zahlreichen Infotafeln sowie mehreren Beobachtungsstationen führen Besucher durch das gut 2.000 Hektar große Areal.

Der Eintritt ist kostenlos, allerdings muss vorab eine Genehmigung im Besucherzentrum (täglich von 9 bis 16 Uhr) eingeholt werden.

Königlich: Jardines de Marivent

Durch ein steinernes Tor betreten Urlauber den knapp einen Hektar großen Park des Marivent-Palasts in Palmas, der Sommerresidenz des spanischen Königs. Die Ruhe, die sie dort empfängt, steht im Kontrast zum hektischen Treiben des umliegenden Viertels.

In der royalen Gartenanlage wachsen vor allem mediterrane Pflanzen wie Kiefern, Zypressen, Bougainvilleen, Feigen- und Johannisbrotbäume. Entlang der schattenspendenden Alleen plätschern Brunnen und es stehen dort zwölf Bronzeskulpturen des berühmten spanischen Künstlers Joan Miró.

Der Eintritt ist kostenlos. Geöffnet ist der Park vom 1. Mai bis 30. September von 9 bis 21 Uhr und vom 1. Oktober bis 1. April von 9 bis 16:30 Uhr. Wenn die Königsfamilie vor Ort ist, bleiben die Gärten geschlossen.

Erholung pur: Grupotel Hotels & Resorts

Die 25 Häuser der Kette liegen größtenteils entlang der Nord-, Süd- und Ostküste Mallorcas. Dank weitläufiger Pool- und Gartenanlagen, oftmals direktem Strandzugang sowie Blick auf Berge und Meer können Gäste die Natur auch „zuhause“ genießen. Wer etwa im Grupotel Parc Natural & Spa an der Playa de Muro wohnt, erreicht den Naturpark S’Albufera ganz einfach zu Fuß.

Quelle: Grupotel Hotels & Resorts c/o AHM Kommunikation