Erlebnistipps rund um die Kirsche im Schwarzwald
Am Westrand der Ferienregion Schwarzwald zählen Kirschen zu den wichtigsten traditionellen Sonderkulturen – landschaftlich, kulinarisch und kulturell. Der Kaiserstuhl, ein vulkanisch geprägtes Mittelgebirge, dessen feuchte Tallagen mit Kirschbäumen bewachsen sind, war lange Deutschlands größtes Süßkirschenrevier. Im Markgräflerland, besonders im Eggenertal, sorgen Lössböden und ein mildes Klima für die berühmte Markgräfler Süßkirsche: Sie ist tiefschwarz, aromatisch und hat eine Marzipannote – ideal für Marmelade, Saft und Kirschwasser. Auch das Renchtal, das Achertal und das Durbachtal in der Ortenau sind seit Jahrhunderten bevorzugte Anbaugebiete der Obstbauern. Hier trifft die milde Luft der Talsohle auf die frische Brise von den Schwarzwaldhängen. Vom jetzigen Blütenmeer bis zur Ernte im Sommer gibt es viele Möglichkeiten, Kirschen zu genießen.
Ob als frische Frucht, im Eis, als Marmelade, in der Kirschtorte, im Kirschwasser, auf Wanderwegen wie dem „Kirschbaumpfad“ oder bei Festen mit der „Kirschenkönigin“ – die Kirsche ist allgegenwärtig.
Kirschen, Kaffee, Kaiserstuhl: Kirschenhof Schmidt in Königschaffhausen
Mitten in den Obstanlagen des Kaiserstuhls liegt das Kirschencafé, in dem regionale Tradition und zeitgemäße Hofkultur verbunden werden. Nicole Schmidt, die einst selbst „Kirschenkönigin” von Königschaffhausen war, prägt heute mit Leidenschaft den Familienbetrieb. Auf der Terrasse oder im modernen Gastraum genießen Gäste Kuchen und Torten, die häufig nach Omas Rezept gebacken wurden, sowie eine kleine Vesperkarte mit regionalen Klassikern. Auch Familien- und Betriebsfeiern finden hier einen persönlichen Rahmen zwischen Reben und Kirschbäumen. Zum Hof gehört ein Ladenbereich mit Destillaten, beschwipsten Früchten, Fruchtaufstrichen und weiteren regionalen Spezialitäten aus dem Sortiment „Kaiserlich genießen“. Direkt daneben liegt der Wohnmobilgarten mit 50 Stellplätzen. Der Hof am Königsweg in Endingen-Königschaffhausen ist Teil des „Kaiserstühler Radrundwegs“ und ein beliebter Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren.
Die süßeste Verführung: Schwarzwälder Kirschtorte
Sie ist rund, mächtig, geschichtet und beschwipst. Ihre Farben sind Schwarz, Weiß und Rot. Die Schwarzwälder Kirschtorte ist die süßeste Verführung im Schwarzwald, ein international bekannter Botschafter der Ferienregion und so ikonisch, dass sogar das globale Sportunternehmen PUMA sie in einer seiner Black-Forest-Sneaker-Kollektionen in Szene gesetzt hat. Zu den wichtigsten Zutaten der Torte gehören Kirschen sowie Schwarzwälder Kirschwasser, das nur hier hergestellt wird. In nahezu jedem Café und Hotel wird sie angeboten und gern bestellt. Es werden auch Kurse und Seminare für interessierte Gäste angeboten, um die Geheimnisse der Tortenherstellung zu erlernen. Diese finden u. a. im „Hotel Hirsch“ in Enzklösterle, im „Café am Eck“ in Baiersbronn, im „Café Pause“ in Freudenstadt, im „Café Zum gscheiten Beck“ in Feldberg-Bärental und im „Café Zimmermann“ in Todtmoos statt. Alle zwei Jahre (nächster Termin 2027) wird beim „Schwarzwälder Kirschtortenfestival“ in Todtnauberg die beste Torte gesucht und gekürt.
Der Obsthof Schörlin im Markgräflerland verfügt über eine Kirschenplantage und einen Hofladen
Der Obsthof Schörlin in Huttingen, einem Ortsteil von Efringen-Kirchen, zählt zu den größten Betrieben im Markgräflerland. Auf den ausgedehnten Obstplantagen reifen neben Kirschen auch Äpfel, Zwetschgen, Birnen und Mirabellen in optimaler Lage – ein Stück südbadische Obstkultur direkt am Ortsrand. Die Kirschernte beginnt traditionell um den 15. Juli, wenn die Früchte ihr volles Aroma und ihren vollen Zuckergehalt erreicht haben. Im Hofladen wird das frische Obst direkt verkauft, dazu gibt es naturtrüben Apfelsaft, hausgemachtes Brot, Honig, Wurst sowie eigene Schnäpse und Liköre.
Unkonventionell gedacht, regional verwurzelt: „Black Forest Ice Cream“
Die sechs Eissorten von „Black Forest Ice Cream“ sind vom Schwarzwald inspiriert. Für die in Schallstadt beheimatete Schwarzwälder Eismanufaktur GmbH von Matthias Rothacher ist der Schwarzwald dabei nicht nur Herkunft, sondern auch Lebensgefühl. Das Unternehmen setzt sich für Naturschutz, Tier- und Artenschutz, regionale Landwirtschaft, Tradition und einen respektvollen Umgang mit Natur und Ressourcen ein. Deshalb hat jede Sorte ihren eigenen Partner, der für diese Werte steht und sich dafür einsetzt. Beim Eisbecher „Schwarzwald & Kirsche“ ist das der Naturpark Südschwarzwald. Mit Projekten rund um Kulinarik, nachhaltige Wertschöpfung und Umweltbildung schafft er wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Regionalversorgung. So entsteht dank natürlicher Zutaten ohne Schnickschnack und hochwertigen Rohstoffen wie Schwarzwaldmilch geschmackvoller Eissgenuss mit dem gewissen Etwas.
Kupfer küsst Kirsch: Faller Konfitüren in Utzenfeld
Ob Badische Schwarzkirsche, Sauerkirsche oder viele weitere Früchte wie Waldheidelbeere und Bühler Zwetschge: Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1913 werden die Konfitüren nach alter Tradition in kleinen Mengen im offenen Kupferkessel gekocht und von Hand gerührt, um den natürlichen Eigengeschmack der Früchte bestmöglich zu erhalten. Zur Qualität der Aufstriche tragen auch die kurzen Lieferwege bei. Noch heute bezieht Faller große Mengen an Früchten und Beeren aus dem benachbarten Kaiserstuhl und dem Markgräflerland. Zu den Landwirtinnen und Landwirten pflegt der familiengeführte Betrieb in Utzenfeld im südlichen Schwarzwald oft langjährige Beziehungen.
Kirschwasser und noch viel mehr: 300 Jahre Brennrecht im Schwarzwald
Kirschwasser ist eines der kulinarischen Aushängeschilder der Ferienregion. Insbesondere das Renchtal blickt auf eine traditionsreiche Brennkultur zurück – seit 300 Jahren prägt das Brennrecht die Region, ihre Menschen und ihre Genussvielfalt. Es geht zurück auf eine Entscheidung des Straßburger Fürstbischofs Armand Gaston de Rohan aus dem Jahr 1726. Er erlaubte seinen bäuerlichen Untertanen im Amt Oberkirch, Früchte zum Eigengebrauch zu brennen. Die Landwirte konnten ihre Einkünfte aufbessern, die Wirtschaft in der Region wurde gestärkt und es flossen Steuergelder in seine Kasse. Diese bis heute lebendige Brenntradition kann man etwa auf dem „Brennersteig“ und bei den „Heimattagen Ba-Wü“ in Oberkirch entdecken. Allein in Oberkirch mit 21.000 Einwohnern sind rund 700 Hausbrennereien registriert, weshalb die Stadt auch als die „heimliche Brennhauptstadt“ Europas gilt. Anlässlich des Jubiläums im Jahr 2026 haben die Oberkircher Brenner einen gemeinsamen Edelbrand auf den Markt gebracht: eine Kirschwasser-Cuvée aus den erlesensten Tropfen der Region, die bei der Edelobstbrennerei Fies im Ortsteil Ringelbach abgefüllt und verfeinert wurde.
Heimische Früchte einer neuen Generation: die Kooperation „Jungland“
Die Schwarzwälder Brenner sind innovative Traditionsbewahrer: Sie verarbeiten nicht nur Obst von Streuobstwiesen, sondern ermöglichen somit den Erhalt einer uralten Kulturlandschaft, die in Europa einzigartig ist. Die Edelobstbrennerei Fies aus Oberkirch-Ringelbach hat vor rund fünf Jahren unter Geschäftsführer Joachim Neymeyer eine bemerkenswerte Allianz mit einer neuen Generation von Landwirten geschlossen. „Jungland“ heißt die Initiative, in der sich die Obstbauern verpflichten, alte Sorten wieder anzubauen, und im Gegenzug eine Abnahme- und Preisgarantie erhalten. Jürgen Kimmig ist ein solcher „Jungländer“. Sein Vater hat am Ende noch zwei Hochleistungssorten angebaut, er selbst ist zu einer Vielfalt alter Brennkirschsorten zurückgekehrt, die wunderbare Namen wie „Schwarze Schüttler“ oder „Rencher Wegkirsche“ tragen. „Ihr Aroma ist umwerfend, außerdem sind sie auch krankheits- und schädlingsresistenter“, sagt Kimmig. Zu den weiteren Kirschen-Produzenten, die teils auch viele andere Früchte anbauen, gehören unter anderem Nico Leininger aus Auggen im Markgräflerland, Michael Busam aus Erlach bei Straßburg, Henrik Kopp aus Oberkirch-Haslach sowie Christoph Spraul, Wolfgang Hund und Daniel Spraul vom „Agrar Team Renchtal“.
„Kaiserstühler Landeis“ mit regionalem Charakter
Dass der Kaiserstuhl mehr kann als Wein, beweist die kleine Eismanufaktur „Kaiserstühler Landeis“. Hier entstehen handwerklich hergestellte Eiskreationen mit regionalem Charakter – allen voran das Kirscheneis, das zu den Klassikern des Hauses gehört. Hinter der Manufaktur steht die Familie Bury, die am Standort Königschaffhausen einen Familienbetrieb mit Hotel, Eismanufaktur und Café führt. Inhaber Edwin Bury, gelernter Koch und Eiskonditor, produziert gemeinsam mit Juniorchef Mario Bury und einem kleinen Team, bestehend aus einer Konditorin und einer Eismacherin, feine Eissorten. Die Milch und Sahne stammen von Erzeugern aus der Region oder von der Schwarzwaldmilch, das Obst und die Früchte – soweit möglich – direkt vom Kaiserstuhl. So trägt etwa das Kirscheneis die Aromen und Tradition rund um Königschaffhausen in sich – geprägt von dunklen Süßkirschen und feinem Kirschwasser. Künstliche Aromen oder Fertigmischungen kommen bei „Kaiserstühler Landeis“ nicht zum Einsatz. Stattdessen entstehen in der Manufaktur zehn Eisvarianten auf Basis von Milch und Fruchtpürees mit reduzierter Süße und natürlicher Intensität. Wer das Eis direkt vor Ort genießen möchte, kann dies im „Kaiserstühler Landeis Café“ in Oberrotweil tun.
Streuobstwiesen und römische Zeugnisse am „Kirschbaumpfad“
Seinen vollen Zauber entfaltet der „Kirschbaumpfad” im Kaiserstuhl am Westrand der Ferienregion Schwarzwald in den Frühlingsmonaten. Auf rund 18 Kilometern führt er durch Streuobstwiesen mit imposanten Hochstämmen von Sasbach nach Riegel. Der Pfad verläuft parallel zu alten keltischen und römischen Handelsverbindungen und Ansiedlungen. Reste davon sind noch am Limberg und bei Riegel zu bestaunen. Eine Rast kann man auch unter dem riesigen „Kaiser-Stuhl“ bei Leiselheim machen.
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Der „Dreikirschenweg“ bei Achern
Besonders eindrucksvoll lässt sich die Kirschblüte auf dem 18,5 Kilometer langen „Dreikirschenweg“ rund um Achern erleben. Er führt durch blühende Obstanlagen sowie über sanfte Hügel und sonnige Weinberge. Startpunkt der aussichtsreichen Rundtour in der Nationalparkregion ist der Bahnhof Achern. Von dort verläuft der Weg über Fautenbach ins „Dreikirschendorf“ Mösbach, das alle zwei Jahre im April mit dem beliebten „Kirschblütenzauber“ ein Fest rund um die Frucht feiert (nächster Termin: 2027). Entlang der Strecke bieten zahlreiche Obstbauern ihre frischen Produkte direkt ab Hof an – von Apfelsaft über Likör bis zur handgemachten Kirschmarmelade. Die Tour begeistert mit stillen Waldpfaden, idyllischen Plätzen wie dem Waldsee Oberachern und weiten Blicken über das Achertal und die Rheinebene bis hinüber ins Elsass. Für kulinarische Zwischenstopps bieten sich der Landgasthof „Grüner Baum“ in Mösbach oder verschiedene Lokale in der Acherner Innenstadt an.
Kirschbäume ohne Ende gibt es auch im Durbachtal
Ebersweier ist das „Kirschendorf“ im Durbachtal im mittleren Schwarzwald. Wer sich selbst vom dortigen Kirschbaum-Reichtum überzeugen möchte, sollte den knapp zwölf Kilometer langen Rundweg um den Ort ansteuern. Er setzt sich aus drei gut kombinierbaren Wegen zusammen. Ohne große Höhenunterschiede sind die markanten Plätze des Durbacher Ortsteils zu entdecken. Von den Aussichtspunkten am Plauelrainer Köpfle, an der Maiglöckchenhütte sowie an der Kapellenruine St. Anton bieten sich immer wieder sehenswerte Blicke auf die Kirschbäume.
Alles dreht sich um die Kirsche: „Kaiserstühler Kirschenfest“
Nirgendwo im Schwarzwald wird die Kirsche so gefeiert wie in Endingen-Königschaffhausen. Die kleine Gemeinde am Kaiserstuhl ist weit über ihre Grenzen hinaus als „Kirschenparadies“ bekannt. Der Anbau, die Ernte und die Vermarktung der „Chriese“, wie die Kirsche am Kaiserstuhl heißt, haben in Königschaffhausen Tradition und waren jahrzehntelang die Haupteinkommensquelle vieler Einheimischer. Bereits seit mehr als 60 Jahren lädt Königschaffhausen jedes Jahr am letzten Mai-Wochenende (22.–25. Mai 2026) zum traditionellen „Kaiserstühler Kirschenfest“ samt Wahl der „Kirschenkönigin“ ein (siehe unten stehende Meldung). Neben zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten und Königschaffhauser Weinen bietet das „Kirschenfest“ ein buntes Unterhaltungsprogramm für alle Generationen. Am 25. Mai 2026 gibt es ab 14 Uhr auch einen Umzug zum 100-jährigen Jubiläum des Musikvereins Königschaffhausen, bei dem die Geschichte des Kirschanbaus in Szene gesetzt wird.
Lange Tradition: „Kirschenkönigin“ und „Kirschenprinzessinnen“ am Kaiserstuhl
Im Herzen des Kaiserstuhls steht sie mit ihren zwei „Kirschenprinzessinnen“ für Tradition und regionale Identität – eine Institution, die seit über 60 Jahren unlösbar mit dem jährlichen „Kaiserstühler Kirschenfest“ (22.–25. Mai 2026) in Endingen-Königschaffhausen verbunden ist. Die Wahl findet traditionell am Sonntag des Festes (24. Mai 2026) statt, wenn die amtierenden Hoheiten in einem kleinen Festzug zum Festplatz geleitet und feierlich verabschiedet werden. Die Kandidatinnen aus der Region präsentieren sich dem Publikum, und die Festbesucher wählen per Eintrittskarte ihre Favoritin. Die neue „Kirschenkönigin“ und ihre Prinzessinnen repräsentieren ein Jahr lang Königschaffhausen und den Kaiserstuhl, etwa bei Veranstaltungen, Messen oder Blütenwanderungen. Die Kirschenhoheiten ehren den historischen Kirschanbau, der vor allem in Hochstammobstwiesen stattfand und zahlreiche Familien über Generationen prägte.
Brauchtum und Erbe: Das „Kirschenmuseum“ in Endingen-Königschaffhausen
Mitten im Kaiserstuhl erinnert das Museum daran, welche Rolle die Kirsche für die Landschaft, die Landwirtschaft und die Alltagskultur der Region spielt. In den Räumen im Ortszentrum wird deutlich, wie eng der Aufstieg des Dorfes mit dem Kirschanbau verknüpft ist. Auf einer bewusst dicht gestalteten Ausstellungsfläche zeigt das Museum historische Geräte und Werkzeuge rund um Pflege, Ernte und Verarbeitung der Kirschen – von hohen Obstleitern und Pflückkörben bis zu landwirtschaftlichen Arbeitsmitteln. Fotografien, Dokumente und Objekte aus Hof- und Dorfleben veranschaulichen, wie prägend die Süßkirsche für viele Familien war. Die Ausstellung spannt inhaltlich den Bogen von der Blüte auf den Streuobstwiesen über die Vermarktung bis zu den Produkten. Handwerkliche Traditionen wie die Leitermacherei, das Korbflechten oder die Arbeit mit Kirschbaumholz ergänzen den Blick auf den „Kirschenkosmos” am Kaiserstuhl. Das Museum ist in der Regel an ausgewählten Sonn- und Feiertagen geöffnet, Führungen sind auf Anfrage buchbar.
Rezept: Kirschplotzer vom Kaiserstuhl
Der Kirschplotzer ist sehr typisch für die Region Baden. Man bekommt ihn auch im Kirschencafé Schmidt in Endingen-Königschaffhausen mit einem Kaffee serviert. Am besten schmeckt der Kirschplotzer mit Kirschen frisch vom Baum.
Zutaten: 1 kg schwarze Süßkirschen, 3/8 l Milch, 250 g Zwieback oder 4 trockene Brötchen, 4 Eier, 90 g Butter, 50 g Zucker, 50 g gemahlene Mandeln, 1 Messerspitze Zimtpulver, 3 EL Kirschsaft, 50 g Mandelblättchen, Fett für die Form.
Zubereitung: Die Milch in einem Topf erhitzen. Den Zwieback in kleine Stücke bröckeln, mit der heißen Milch übergießen und einweichen lassen. Abkühlen lassen. Eier trennen und das geschlagene Eiweiß unter die Masse heben. 60 Gramm Butter schaumig rühren und die Eigelbe sowie den Zucker nach und nach dazugeben. Mandeln, Zimt, Kirschsaft und zum Schluss die Zwieback-Masse hinzufügen. Die Kirschen untermischen. Den Backofen auf 200 °C (Gas Stufe 3–4) vorheizen. Eine Auflaufform einfetten. Den Teig einfüllen. Die restliche Butter in Flöckchen daraufgeben und mit Mandelblättchen garnieren. Eine Stunde backen. Warm oder kalt mit Vanillesauce servieren.
Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH