Der Sound einer Urlaubslandschaft - Franken geHÖRT erlebt
Franken klingt wie ein vielstimmiges Konzert, in dem sich Musik und Tanz, Tradition und Gegenwart sowie leise Töne und rauschende Festivals zu einem mitreißenden Rhythmus verbinden. Genau dieses Gefühl fängt die Kampagne „Franken geHÖRT erlebt“ ein: Sie macht die vielfältige Klanglandschaft Frankens hör- und erlebbar.
„Franken geHÖRT erlebt“ ist die fränkische Adaption der bayernweiten Kampagne „Bayern geHÖRT erlebt“. Letztere wurde gemeinsam von der Bayern Tourismus Marketing GmbH und den vier regionalen Tourismusverbänden Bayerns entwickelt. Zahlreiche Mitglieder des Tourismusverbandes Franken haben sich dafür begeistert und tragen die Idee mit ihren musikalischen Höhepunkten weiter. Eine Auswahl davon zeigt der Imageclip, den FrankenTourismus für „Franken geHÖRT erlebt“ produziert hat. Eine eigens komponierte Musik verbindet die Szenen nahtlos miteinander.
Große Jubiläen und starke Klangorte
Einer dieser klangvollen Jubiläumsorte ist Bayreuth. Unter dem Motto „Festival150” feiert die Stadt die Bayreuther Festspiele, mit denen sich Richard Wagner einen musikalischen Traum erfüllte und die vor 150 Jahren zum ersten Mal stattfanden. Mit Konzerten, Installationen und digitalen Formaten wird ganz Bayreuth zur Bühne und knüpft an Wagners Idee vom völligen Eintauchen in das musikalische Geschehen an.
Auch Nürnberg stellt seine Musiktradition eindrucksvoll unter Beweis, wenn die 50. Ausgabe des Nürnberger Bardentreffens vom 30. Juli bis 2. August 2026 stattfindet. Als eines der größten kostenfreien Open-Air-Musikfestivals Deutschlands verwandelt es die gesamte Innenstadt in eine Bühne mit mehr als 90 Konzerten, begleitet von Hunderten Straßenmusikern. Eröffnet wird das Bardentreffen mit einem großen Mitsing-Event auf dem Hauptmarkt.
Dancefloor unter freiem Himmel
Überhaupt wird in Franken leidenschaftlich gerne unter freiem Himmel musiziert – und auch getanzt! So verwandelt das „Internationale Samba-Festival“ (10. bis 12. Juli 2026) Coburg in ein pulsierendes „Rio in Franken“. Rund 3.000 Sambistas und zahlreiche Besucher sorgen für ausgelassene Stimmung, wenn die Innenstadt fest in der Hand von Trommeln, Tanz und Gesang ist.
Beachvibes am Seenstrand
Im Sommer steigert sich das fränkische Klangbild zu einem dichten Reigen an Festivals. Und da das Fränkische Seenland das Wasser schon im Namen trägt, geht es für den Musikgenuss an den Strand: Am Strand von Enderndorf, einem Ortsteil von Spalt, heizt die Sängerin und Rapperin Nina Chuba ihren Fans am 17. Juli 2026 richtig ein. Am Tag darauf, dem 18. Juli 2026, treten bei „Lieder am See“ internationale Rock-Legenden wie Uriah Heep auf die Bühne. Romantischer wird es am Altmühlsee. Bei „See in Flammen” am 1. August 2026 sorgen beleuchtete Segelboote, Fackelschwimmen und ein Höhenfeuerwerk mit Musikbegleitung für zauberhafte Stimmung.
Am 22. August 2026 zeigt sich der See von seiner rockigen Seite: Beim „Altmühlseefestival“ spielen unter dem Motto „Rock around the Altmühlsee“ Live-Bands an fünf Locations auf. Zum Abschluss der Open-Air-Saison am 28. August 2026 lädt der Brombachsee zu „Magischen Momenten” für die ganze Familie ein. Vom Deck des Fahrgast-Trimarans „MS Brombachsee” erhellt eine spektakuläre Licht- und Lasershow den Himmel. Am Ufer sorgen Musik und kulinarische Überraschungen für einen begeisternden Abend. Weitere Informationen finden Sie unter www.fraenkisches-seenland.de/veranstaltungskalender.
Klassik, Klezmer und Festivals unter Sternenhimmel
Es muss aber nicht immer der Strand sein, um den musikalischen Sommer in außergewöhnlicher Kulisse zu genießen. Am 10. Mai 2026 starten die Schlossgartenkonzerte in Erlangen in ihre Saison. Weitere Termine sind der 21. Juni, der 19. Juli und der 9. August 2026. Vor der Barockkulisse der Orangerie im Schlossgarten lädt die Konzertreihe zu Klassik, Jazz und Weltmusik ein – bei freiem Eintritt und für alle Generationen (www.visit-erlangen.de/schlossgartenkonzerte).
Am 3. und 4. Juli 2026 entsteht vor Kloster Banz – einem der Wahrzeichen von Bad Staffelstein – ein ganz anderer Klangraum: Bei „Lieder auf Banz” kommen auf der Klosterwiese etablierte Künstler:innen und neue Stimmen der deutschsprachigen Liedermacherszene zusammen. Zwischen stimmungsvollen Balladen und leisen Zwischentönen entwickelt sich dort eine besondere Nähe zwischen Bühne und Publikum.
Für intime Musikerlebnisse mit Pop, Soul, Klezmer oder Klassik sind die Konzerte im Veitshöchheimer Synagogenhof zu empfehlen (immer sonntags vom 2. August bis zum 6. September 2026. Marktheidenfeld lädt in sein Stadtgärtchen am Mainkai ein: Am 24. und 25. Juli 2026 stehen dort die Singer-Songwriterin Esther Filly und die Weltmusik-Band Inswingtief auf der Bühne.
Lieber laut als leise? Dann ist Rothenburg ob der Tauber das Ziel der Wahl. Hier findet vom 6. bis zum 9. August 2026 zum 30. Mal das „Taubertal-Festival” statt. Mit Blick auf die mittelalterliche Stadtkulisse, kurzen Wegen, familiärer Atmosphäre und mehr als 40 Acts zählt es zu den prägenden Open-Air-Festivals in Deutschland.
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Facettenreiche Hauptrollen
Eine weitere Besonderheit Frankens sind die Musikreihen und -veranstaltungen, die sich einem bestimmten Kunstschaffenden, einem Instrument oder einem Motto widmen. Das „Internationale Gitarrenfestival“ in Hersbruck ist eine davon. Vom 8. bis zum 14. August 2026 zeigt es die gesamte Bandbreite des Instruments. Konzerte von Klassik über Flamenco bis hin zu Jazz und Weltmusik werden durch Workshops, Masterclasses und Vorträge ergänzt.
Musikalische Stars aus und in Franken
Musikalische Weltstars finden immer wieder den Weg nach Franken, doch auch im Urlaubsland selbst gibt es Ensembles mit hervorragendem Ruf. Dazu zählen definitiv die Bamberger Symphoniker. Das international renommierte Orchester trägt als einer der führenden Klangkörper Europas den Namen seiner Heimatstadt in die großen Konzertsäle der Welt. Wer die Symphoniker jedoch in Bamberg selbst erlebt, spürt schnell die besondere Nähe zwischen Orchester, Stadt und Publikum.
Frankens Musik verbindet
Sie schafft nicht nur eine besondere Beziehung zwischen Musikern und Publikum, sondern gehört auch einfach zum Alltag dazu. Ein Beispiel hierfür ist die Blasmusikkultur, wie sie etwa in den Haßbergen leidenschaftlich gepflegt wird. Die Klänge der Blaskapellen erfüllen jedes Dorf und jede Stadt bei Bier- und Weinfesten, Dorffesten und Feierlichkeiten. Fast jedes Dorf hat seine eigene Blaskapelle, die durch generationsübergreifende Jugendarbeit und Traditionsbewusstsein am Leben erhalten wird.
Quelle: Tourismusverband Franken e.V.