Coolcation: Berchtesgaden als erfrischendes Urlaubsziel 2025
Wer angesichts von Temperaturen von mehr als 30 Grad nach einem gemäßigt warmen Reiseziel sucht, ist hier genau richtig. Die Region eignet sich hervorragend für den Reisetrend „Coolcation“.
Der Hintersee, der Königssee und der Obersee sind zwar keine klassischen Badeseen, bieten Unverfrorenen aber eine echte Abkühlung. Das gilt ebenso für Wanderungen durch die Almbachklamm und die Wimbachklamm. Wer lieber tief hinab will, erkundet die Schellenberger Eishöhle, die größte erschlossene Eishöhle Deutschlands. Auch ein Besuch im „Kalten Keller” bringt garantiert Abkühlung. Apropos Untertage: Im Salzbergwerk herrschen ganzjährig 12 °C. Wer den Salzheilstollen besucht, freut sich nicht nur über die gleiche Temperatur, sondern tut gleichzeitig etwas für seine Gesundheit. Die Alpennächte mit ihren gemäßigten Temperaturen sorgen außerdem für einen erholsamen Schlaf.
Den Königssee muss man eigentlich nicht mehr vorstellen. Der fjordartige See ist bekannt für seine imposante Kulisse mit der Watzmann-Ostwand und sein eindrucksvolles Echo. Was die wenigsten wissen: Neben Fahrten mit Ruderleihbooten ist Schwimmen der einzige Wassersport, den man im Nationalpark Berchtesgaden ausüben darf. Da der See bis zu 192 Meter tief ist, finden alle Badenden garantiert Abkühlung.
Der Königssee ist übrigens nur mit dem Boot zu besichtigen. Tipp: Von der zweiten Haltestelle, die von der Königssee Schifffahrt angefahren wird, erreicht man den idyllischen Obersee in ca. zehn Minuten über einen flachen Wanderweg. Er liegt in einer geschützten Lage zwischen steil aufragenden Felswänden und spiegelt mit seiner ruhigen Wasseroberfläche die beeindruckende Naturkulisse – hier dürfen nämlich keine Boote fahren. Typisch für den Hintersee im bayerischen Bergsteigerdorf Ramsau sind hingegen die baumbewachsenen und mit dickem Moos überzogenen Felsen, die aus dem glasklaren Wasser aufragen. Neben dem Sprung ins kühle Nass verspricht auch ein Spaziergang im „Zauberwald” kühle Stunden. Durch den urwüchsigen Bergwald mit seinen hohen Bäumen bahnt sich das abfließende Wasser des Hintersees seinen Weg.
Bei einem Besuch in Ramsau sollte man sich unbedingt Zeit für die Wimbachklamm nehmen, die dem Watzmann quasi zu Füßen liegt. Sie ist nicht nur eine geologisch beeindruckende Sehenswürdigkeit, sondern verdeutlicht auch die Macht des Wassers. Die Fluten des Wildbachs stürzen mit lautem Getöse in steilen Wasserfällen in die enge Felsenschlucht. Auch das tosende Wasser des Almbachs erfrischt die Luft. Die Almbachklamm befindet sich am Fuße des Untersbergs. Dieses Naturerlebnis in Marktschellenberg ist durch zahlreiche Brücken und Stege erlebbar. Am Eingang der Klamm kann zudem die älteste Marmorkugelmühle Deutschlands bewundert werden.
Apropos Superlative: Die Schellenberger Eishöhle ist die größte erschlossene Eishöhle Deutschlands. Ihre faszinierenden Eisformationen, die bis zu 30 Meter dick sind, befinden sich tief im Inneren des Untersbergs auf 1 570 Metern Höhe. Sie kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden (täglich von 10 bis 16 Uhr, jeweils zur vollen Stunde, Dauer: ca. 40 Minuten). Wenn die Eismassen im Schein der Karbidlampen glitzern, ist das ein fast unwirkliches Erlebnis – zumal die Temperaturen auch im Sommer zwischen minus 0,5 und plus 1 Grad liegen. Daher unbedingt warme Kleidung mitnehmen.
Die Eishöhle ist mit Bergerfahrung und guter Kondition von Marktschellenberg aus in zweieinhalb bis drei Stunden über die Toni-Lenz-Hütte am Untersberg zu erreichen. Weniger steil hinauf geht es mit der Untersberg-Seilbahn. Von dort aus sind es eineinhalb bis zwei Stunden hinab über das hochalpine Karstplateau und den Thomas-Eder-Steig mit seiner kühnen Wegführung und vier Tunneln. Hier ist unbedingt Trittsicherheit erforderlich.
Der „Kalte Keller“ ist leichter zu erreichen. Bis zur Mittelstation der Obersalzbergbahn gondelt man gemütlich. Ein Wanderweg mit Brücken und Treppen führt dann durch eine fast märchenhafte Waldlandschaft mit vielen Felsen und tiefen Spalten ins Tal hinab. Dank des dichten Blätterdachs wird die Sonne gut abgeschirmt. Noch schattiger wird es im Kalten Keller, einer rund acht Meter hohen Höhle, die auf 680 Metern Höhe etwa zehn Meter tief in den Berg hineingeht. Dort erlebt man einen gewaltigen Temperatursprung.
Das Salzbergwerk Berchtesgaden ist für viele ein Ausflugsziel bei schlechtem Wetter. Doch gerade an heißen Tagen ist es ein echter Tipp. Bei konstanten 12 °C erfahren Besucher, wie in diesem Traditionsbergwerk seit jeher Salz abgebaut wird. Neben der Bergmannsrutsche ist die Fahrt über den unterirdischen Salzsee ein Höhepunkt der Tour. Auch der Salzheilstollen ist angenehm kühl. Eingehüllt in warme Decken und mit einer Wärmflasche kann man auf Ruheliegen die einzigartige Salzluft genießen, die gleichzeitig gut für das Immunsystem ist.
Aufgrund der Lage in den Alpen kühlt es in den Nächten in Berchtesgaden und Umgebung übrigens wunderbar ab. Also Fenster aufmachen und einen erholsamen Schlaf mit frischer Bergluft genießen! Eine Übernachtung mit Frühstück gibt es in einem 3-Sterne-Hotel in Berchtesgaden ab 110 Euro pro Person im Doppelzimmer.
Über das Bergerlebnis Berchtesgaden
Wer seinen Urlaub in der Region Berchtesgaden im Süden Bayerns verbringt, kann – eingebettet in die wunderschöne Natur rund um den berühmten Watzmann – aus dem Vollen schöpfen: Wandern, Bergsteigen, Radfahren, Mountainbiken und Streifzüge durch den Nationalpark Berchtesgaden unternehmen. See- und Klammtouren sowie Salz- und Soleleitungswege warten nur darauf, entdeckt zu werden.
Das See-Gipfel-Ticket verbindet vom 10. April bis zum 30. Juni und vom 16. September bis zum 9. November 2025 zwei Höhepunkte: die Schifffahrt über den Königssee bis St. Bartholomä und die Berg- und Talfahrt auf den Erlebnisberg Jenner. Dazu kommen zahlreiche Ausflugsziele wie das Kehlsteinhaus, die Dokumentation Obersalzberg und das Salzbergwerk. Entspannung finden Gäste in der Watzmann Therme und im Salzheilstollen.
Quelle: Bergerlebnis Berchtesgaden c/o Kunz PR