Antigua und Barbuda: Mehr als Strand und Segelrevier
Antigua und Barbuda sind für ihre Strände und Segelreviere bekannt. Wer genauer hinschaut, entdeckt jedoch auch Orte und Menschen, die zeigen, wie eng Gemeinschaft, Natur und Alltag miteinander verbunden sind: von Segelschulen für Kinder über Tierschutzprojekte bis hin zu lokalen Farmen und Produzenten. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie Einblicke in Bereiche des Insellebens ermöglichen, die im klassischen Urlaub oft verborgen bleiben.
Segeln als Teil des Insellebens
Auf Antigua gehört das Meer zum Alltag. Viele Kinder lernen früh schwimmen und segeln. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die „National Sailing Academy“ in English Harbour. Die gemeinnützige Organisation bietet jedes Jahr Hunderten Kindern kostenfreie Segel- und Schwimmkurse an. Während Urlauber Segelkurse buchen, trainieren nebenan Kinder und Jugendliche, für die die Akademie weit mehr als eine Freizeitbeschäftigung ist.
Meeresschildkröten als Inselgemeinschaft schützen
Zwischen Frühjahr und Herbst kehren Meeresschildkröten an die Strände von Antigua und Barbuda zurück, um ihre Eier abzulegen. Damit die Tiere geeignete Lebensräume finden, engagieren sich Freiwillige, Schulen und Organisationen für den Schutz der Nistgebiete. Projekte wie „AB Sea Turtle Awareness“ organisieren Strandreinigungen und Bildungsprogramme für Kinder und Erwachsene. Während der Nistsaison wird vielerorts sichtbar, wie eng Naturschutz und Gemeinschaft auf den Inseln miteinander verbunden sind.
Die Menschen hinter den Produkten
Rund um den sogenannten Pineapple Belt im Südwesten Antiguas prägen kleine Farmen das Bild. Wer sich für die Kulinarik der Inseln interessiert, findet dort leicht Zugang zu den Menschen, die die Produkte herstellen. Bauern, Fischer und Köche spielen auch bei Events wie „Farmers Only“ im Culinary Month eine zentrale Rolle. Dort erzählen sie, wie die Zutaten angebaut werden und welche Bedeutung sie für die Inseln haben. Zu den bekanntesten Produkten zählt die Antigua Black Pineapple, die nur hier wächst und als Nationalfrucht gilt.
Über Antigua und Barbuda
Der Inselstaat Antigua und Barbuda liegt im Karibischen Meer und gilt mit seinen Inseln als ganz besonderes Urlaubsparadies. Er bietet seinen Gästen das ganze Jahr über angenehme Temperaturen, einzigartige Erlebnisse, eine spannende Vergangenheit, ein schillerndes Kulturleben, atemberaubende Ausflüge, preisgekrönte Ferienanlagen, eine exquisite Küche sowie sage und schreibe 365 herrliche Badestrände mit feinem weißem und pinkfarbenem Sand – einen Strand für jeden Tag im Jahr. Mit einer Fläche von rund 280 Quadratkilometern ist Antigua die größte der englischsprachigen „Inseln über dem Winde“.
Die Insel blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Sie ist auch bekannt für ihre spektakuläre Landschaft und eine ganze Reihe populärer Aussichtspunkte. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist Nelson’s Dockyard. Dabei handelt es sich um die letzte verbliebene georgianische Festungsanlage, die mittlerweile zum UNESCO-Welterbe gehört. Zu dem vielfältigen Veranstaltungsprogramm auf Antigua zählen die renommierte Antigua Sailing Week, die Antigua Classic Yacht Regatta und der alljährliche Antigua Carnival, der auch als größtes Sommerfestival der Karibik bezeichnet wird. Barbuda ist Antiguas kleinere Schwesterinsel.
Das rund 43 Kilometer nordöstlich von Antigua gelegene Eiland gilt als populärer Rückzugsort für Stars und Sternchen und ist per Flugzeug innerhalb einer Viertelstunde zu erreichen. Berühmt ist Barbuda für seinen 18 Kilometer langen, nahezu unberührten pinkfarbenen Sandstrand. Auf der Insel befindet sich zudem das größte Schutzgebiet für Fregattvögel der westlichen Hemisphäre.
Quelle: Antigua & Barbuda Tourism Authority c/o SO Network GmbH