Deutschland

Alternative Modelabels in Deutschland

Die Modestadt Düsseldorf hat Konkurrenz bekommen. In den letzten Jahren sind in deutschen Metropolen viele alternative Modelabels entstanden, deren Kreationen in ganz Deutschland angeboten werden.

So lassen sich rund 800 überwiegend junge Designerinnen und Designer tagtäglich von Berlin zu neuen Kreationen inspirieren. Einen Eindruck von Mode „Made in Berlin“ gibt die Internetplattform Berlinerklamotten (www.berlinerklamotten. de). Modeateliers und Shops finden Interessierte vor allem in den Stadtteilen Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Wer in der Fülle den Überblick behalten möchte, bucht eine Fashiontour durch die angesagtesten Boutiquen (www. modekultur.info).

In Köln ist zum Beispiel das Belgische Viertel, nördlich der Altstadt, ein Muss für alle Modefans. Mehr als 25 Geschäfte präsentieren freche Alternativen zum Mainstream- Angebot. Viele der Ladenbesitzer entwerfen und produzieren ihre Kollektionen selbst (www.chicbelgique.de). An der Waterkant entstehen Trends in Sachen Mode besonders im Hamburger Schanzen- und im Karoviertel. Die Kreativität der Designer in beiden Quartieren scheint grenzenlos; ihre Produkte heben sich und ihre Träger vom alltäglichen Einerlei ab.

Auch in der bayerischen Hauptstadt tut sich in Punkto Mode einiges: Während rund um das Bayerische Nationaltheater die gesamte Bandbreite internationaler Luxusmarken ihr Stelldichein hat, zeichnen sich Stadtteile wie Lehel und Schwabing durch kleinere Boutiquen mit individuellen Designerstücken aus. Ein Hotspot für junge Modedesigner ist das Viertel rund um das Gärtnerplatztheater. Hierführen Läden Modelle japanischer und belgischer Avantgarde-Designer ebenso wie Kollektionen deutscher Newcomer.

Quelle: © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.