In St. Anton am Arlberg gibt es mehr als 70 Kletterrouten und Klettersteige. Doch auch Einsteiger finden in der Tiroler Region geeignetes Gelände. - Alpine Vielfalt ohne Umwege in St. Anton am Arlberg
Arlberg

Alpine Vielfalt ohne Umwege in St. Anton am Arlberg

Wer im Sommer nach St. Anton am Arlberg kommt, bewegt sich in der Regel nicht nur auf einem Weg. Die Übergänge zwischen Klettersteigen, Hochtouren, Trailrunning-Strecken und Bike-Routen sind fließend. Viele Touren beginnen im Tal und führen innerhalb weniger Stunden in hochalpines Gelände. Staatlich geprüfte Bergführer begleiten sowohl Einsteiger als auch erfahrene Alpinisten ins Tiroler Gebirge. Die gesamte Tourenvielfalt finden Gäste in der interaktiven Karte von St. Anton am Arlberg.

Enge Spalten, luftige Überhänge, zerklüftete Kämme – in der Region stehen mehr als 70 Kletterrouten und Klettersteige zur Verfügung. Der Arlberger Klettersteig zählt unter Alpinisten zu den „Extremklassikern” und verbindet die Gipfel von Knoppenjochspitze, Lisunspitze sowie Weißschrofenspitze auf einer Höhenlinie von über zwei Kilometern. Die Tour verlangt Trittsicherheit, Ausdauer und Erfahrung im ausgesetzten Gelände. Wer erste Erfahrungen am Fels sammeln möchte, findet im Klettergebiet Darmstädter Hütte einen einfacheren Einstieg.

Das ist ja wohl die Höhe

Auch klassische Hochtouren gehören zum Sommerprogramm. Gemeinsam mit staatlich geprüften Bergführern führen die Wege auf Gipfel wie den Hohen Riffler (3 168 m), den höchsten Punkt der Arlberg-Region, oder den Patteriol. Viele Routen lassen sich als Zweitagestour mit Hüttenübernachtung planen.

Parallel dazu hat sich die Tiroler Region als Ausgangspunkt für Trailrunner etabliert. Schmale Steige, Forstwege und alpine Übergänge verbinden die Seitentäler rund um St. Anton am Arlberg. Eine beliebte Strecke führt über die Putzenalpe zur Leutkircher Hütte und zurück über die Walcherer Höhe und Pettneu am Arlberg. Auf rund 27 Kilometern wechseln sich Waldpassagen, Schotterwege und technisch anspruchsvolle Trails ab. Weitere Routenvorschläge finden Sie unter www.stantonamarlberg.com.

Tipp: St. Anton am Arlberg bietet Trailrunnern nicht nur ausgeschilderte Wege für jedes Niveau, sondern mit dem „Arlberger Wadlbeißer” (29. August 2026) sogar ein passendes Event, das sich sowohl an ambitionierte Sportler als auch an Freundesgruppen, Vereine und Firmen richtet.

Gleiche Höhenmeter für alle: Die österreichische Region St. Anton am Arlberg ist bei Bergsportlern aufgrund ihrer vielen natürlichen Gegebenheiten für Wanderer, E-Biker und Trailrunner sehr beliebt.

Kombinierer haben mehr vom Berg

Auch (E-)Mountainbiker nutzen dieselben Höhenmeter. Die Tour durchs Verwalltal zur Konstanzer Hütte zählt zu den beliebtesten der Region. Von St. Anton am Arlberg aus verläuft sie zunächst moderat durchs Verwalltal, bevor der Anstieg Richtung Hütte steiler wird. Wer weiterfahren möchte, erreicht über den Heilbronner Weg und die gleichnamige Hütte hochalpines Terrain mit bestem Blick auf die Verwallgruppe (39 km/1.071 m im Anstieg). Weitere herausfordernde Routenvorschläge wie die auf dem Rendltrail (23 km/720 m im Anstieg) finden sich unter www.stantonamarlberg.com.

Immer beliebter werden kombinierte Touren aus Rad- und Wandersport. Auf der mittelschweren (E-)Bike & Hike-Strecke von St. Anton am Arlberg zum Langsee im hinteren Silbertal müssen Urlauber 35 Kilometer (986 Höhenmeter) überwinden. Zusätzliches Gipfelglück verspricht die Verbindung von Bike & Summit: Erfahrenere Bergsportler können beispielsweise den 2 558 Meter hohen Zwölferkopf erklimmen. Das erfordert deutlich mehr Kondition und Trittsicherheit, wird aber mit einem einzigartigen Gipfelmoment belohnt (1 076 Höhenmeter gesamt – Bike 576 Hm/Hike 500 Hm, Länge: 23,4 Kilometer). Impressionen zur Tour gibt es auf YouTube.

Hin und weg und hoch hinaus

Die warme Saison in St. Anton am Arlberg beschränkt sich nicht auf einzelne Disziplinen. Viele Gäste kombinieren mehrere Aktivitäten innerhalb weniger Tage: Morgens sind sie im Klettergarten, nachmittags auf dem Bike und am nächsten Tag auf einer geführten Hochtour. Die Infrastruktur im Tiroler Bergdorf ist exakt darauf ausgerichtet. Liftanlagen, Hütten, Sportgeschäfte und Bergschulen liegen nah beieinander und viele Touren beginnen im Ort. Die Arlberger Bergbahnen sorgen mit Anbindungen auf Gampen, Kapall, Rendl, Galzig und die Valluga (2.811 Meter), den höchsten per Seilbahn erreichbaren Gipfel der Region, für einen direkten Einstieg in hochalpines Gelände. Und der Weg ins Tal? Am entspanntesten gelangen Gäste mit dem Zug nach St. Anton am Arlberg. Der weltweit höchstgelegene ICE-Bahnhof und gleichzeitig Railjet-Station liegt nur wenige Gehminuten vom Dorfzentrum entfernt.

Quelle: TVB St. Anton am Arlberg c/o AHM Kommunikation