72 Stunden in der Alpenstadt Bad Reichenhall
Ein Koffer, ein Zugticket und drei Tage Zeit für sich selbst. Vor allem Frauen entscheiden sich bewusst für eine Reise allein. Die erste Solo-Auszeit kostet zwar Überwindung, aber in Bad Reichenhall gelingt der Aufenthalt einfach und sicher. Denn hier liegen Bahnhof, Altstadt, alpine Natur und Gesundheitsangebote so nah beieinander. Studien untermauern die langfristige Wirkung eines bewussten Rückzugs: Demnach fördern Alleinreisen das persönliche Wohlbefinden und stärken das Selbstvertrauen.
Tag 1: Stressfrei ankommen und im eigenen Tempo entdecken
Wer allein reist, möchte sich vom ersten Moment an zurechtfinden. In Bad Reichenhall gelingt das ganz ohne Planungsaufwand: Der Bahnhof ist nur rund zehn Minuten zu Fuß vom Zentrum und den meisten Hotels entfernt. Nach dem Check-in bietet sich ein Bummel durch die Altstadt an. Die neue Tourist Information im Zentrum liefert Orientierung und hält Tipps zu Wanderungen, Veranstaltungen und Gesundheitsangeboten bereit.
Wer mehr über Bad Reichenhall erfahren möchte, sich aber nicht nach festen Zeiten von Stadtführungen richten will, kann die Stadt mit der digitalen Lauschtour erkunden. Die Audio-App führt individuell durch die Gassen und vermittelt interessante Informationen zur Geschichte, Architektur und dem „Weißen Gold“ der Alpenstadt.
Tag 2: Natur direkt vor der Haustür
Die Alpenstadt liegt eingebettet in der grünen Bergwelt von Bayern. Mit der historischen Predigtstuhlbahn geht es in acht Minuten auf den 1.614 Meter hohen Hausberg. Von dort aus führen leichte Wanderungen zu Almen und Aussichtspunkten. Im Tal lockt der Thumsee, der bequem mit dem Stadtbus aus dem Zentrum erreichbar ist. Der Bergsee lädt zum Schwimmen, Spazieren oder einfach dazu ein, am Ufer ein Buch zu lesen.
Wer davon noch nicht ausreichend entschleunigt ist, aber dennoch Gesellschaft sucht, kann im ersten zertifizierten Berg-Kurwald Deutschlands beim Shinrin-yoku die gesundheitsfördernde Wirkung der Natur spüren und einige Tipps aus dem Heilmittel „Wald“ mit nach Hause nehmen.
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Tag 3: Big City Feeling mit Salzluft
Nach so viel Natur bietet sich für den dritten Tag ein Kontrastprogramm an. Denn was andernorts eine Großstadt auszeichnet, findet sich in Bad Reichenhall auf wenigen hundert Metern: Im Kaufhaus Juhasz warten internationale Marken und regionale Labels. Wer möchte, bucht vorab ein Style-Date. Anschließend geht es für eine Stärkung auf die Dachterrasse. Nur wenige Schritte weiter lädt das Café Reber zu einer Pause mit Milchkaffee und Mozartkugel ein und bietet dabei einen Blick auf das bunte Treiben der Fußgängerzone.
Den Abschluss bildet der Königliche Kurgarten. Zwischen Palmen, Bäumen und Brunnen fällt das Abschalten leicht, und man kann in Ruhe die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren lassen. Vor der Heimreise sollte man sich am besten noch einen kleinen Kreislauf-Kick im Sole-Kneippbecken im Kurgarten gönnen und den Barfuß-Pfad im benachbarten Ortenau-Park erkunden. Das Gradierhaus sorgt derweil mit fein zerstäubter AlpenSole für ein angenehm frisches Klima.
Über Bad Reichenhall
In Oberbayerns Südosten bildet Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain einen der bekanntesten Kur- und Erholungsorte des Landes. Umgeben von den Berchtesgadener Alpen steht die Stadt dank ihrer reichen Salz- und Solevorkommen seit Jahrhunderten für Gesundheit, Erholung und Wellness. Heute entspannen Gäste in der RupertusTherme ebenso wie in Spahotels und Gesundheitszentren. Die daraus resultierende internationale Klientel freut sich auch über das Kulturangebot der Alpenstadt: Neben Deutschlands einzigem philharmonischen Kurorchester gibt es dort eine eigene Kunstakademie. Zum Flanieren laden Parks, Bäderarchitektur und stilvolle Einkaufsmöglichkeiten ein.
Den besten Ausblick bietet der Hausberg Predigtstuhl mit seiner historischen Kabinenseilbahn. Bad Reichenhall im Herzen der UNESCO-Biosphärenregion Berchtesgadener Land hat sich zudem sanfter Mobilität und dem Schutz seiner natürlichen Heilmittel verschrieben.
Weitere Infos zu Bad Reichenhall unter www.bad-reichenhall.de.
Quelle: Bad Reichenhall Tourismus & Stadtmarketing